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Alles Wissenswerte über Okkultismus

Wenn wir an den Begriff „Okkultismus“ denken, haben wir direkt viele Assoziationen vor Augen – durch Filme wie „Der Exorzist“ verbinden wir mit okkultem vor allem übernatürliche und unerklärliche Phänomene, die auf viele von uns abschreckend wirken.

Was hat es aber genau mit Okkultismus auf sich? Welche Praktiken stecken dahinter und gibt es eigentlich eine einheitliche Weltanschauung unter den Vertretern des modernen Okkultismus? Diese und weitere Fragen werden im folgenden Bericht geklärt.

Okkultismus – Definition

Was ist Okkultismus – diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Okkultismus ist keine klar definierte Strömung – daher haben viele Menschen eine andere Auffassung, um was es sich hierbei eigentlich handelt.

Okkultismus kann als Überbegriff für eine Reihe von Strömungen betrachtet werden, die sich mit paranormalen Ereignissen befassen. Was gehört zum Okkultismus – im Folgenden eine Auflistung der gängigsten Strömungen des Okkultismus:

  • Spiritismus: Der Spiritismus befasst sich mit den Seelen Verstorbener. Der Begriff stammt aus dem lateinischen Wort „spiritus“, was mit „Geist“ übersetzt werden kann. Auch wenn es hier unterschiedliche Richtungen und Praktiken gibt, so ist der Grundkonsens, dass Seelen nach dem Tod weiter existieren und Menschen durch spezielle Rituale mit Verstorbenen in Kontakt treten können.
  • Esoterik: Der Begriff „Esoterik“ kommt aus dem Griechischen und kann mit „innerlich“ übersetzt werden. Anhänger der Esoterik sind davon überzeugt, dass es höhere Kräfte gibt, die uns im Diesseits leiten. So nimmt der Schamanismus einen großen Platz in der Esoterik ein. Anhänger der Esoterik sind auf Sinnsuche und bedienen sich verschiedenen übersinnlichen Praktiken, wie Kartenlegen, Astrologie oder Wahrsagungen, um einen Leitfaden für ihr Leben zu erhalten.
  • Satanismus: Der Satanismus hat sich als religiöse Bewegung im 18. Jahrhundert entwickelt. Berichte über schwarze Messen gibt es aber bereits seit dem Mittelalter, in denen die Heilige Messe der Kirche durch okkulte und sexuelle Rituale parodiert wurde. Der Satanismus kann auch als eine okkulte Richtung kategorisiert werden, da dessen Anhänger an übersinnlichen Ritualen teilnehmen.
  • Paranormale Phänomene: Anhänger des Okkultismus glauben an paranormale Phänomene, wie beispielsweise Telepathie, Geister, Kommunikation mit verstorbenen Seelen, Zauberei und zum Teil auch an außerirdische Mächte, die Einfluss auf der Erde haben. Dennoch ist der Okkultismus nicht mit der Parapsychologie gleichzusetzen, da diese versucht, das Paranormale mit wissenschaftlichen Methoden zu ergründen, während Anhänger des Okkultismus von dessen Wahrheitsgehalt überzeugt sind und versuchen, das Verborgene für sich zu ergründen.

Okkultismus – Ursprung

Da der Begriff des Okkultismus ein Sammelbegriff für verschiedene Strömungen darstellt, ist es nicht einfach, einen genauen Ursprung auszumachen, denn schließlich ist der Glaube an das Übersinnliche so alt, wie die Zivilisation selbst.

Während das Christentum im Mittelalter seine Blütezeit erlebte, wurden okkulte Glaubensrichtungen, die sich sowohl auf babylonisch-ägyptische Mythologie als auch auf den germanischen und keltischen Mystizismus beriefen, verfolgt und geächtet.

Daher mussten diese Praktiken im Geheimen durchgeführt werden, was eine Erklärung für die Okkultismus Bedeutung darstellt. Die Okkultismus Definition hat seine Wurzeln im lateinischen und bedeutet so viel wie „verborgen“ oder „geheim“ – hierunter fiel alles abergläubische, von Magie und Zauberei bis hin zu Dämonen- und Hexenglauben. Diese Rituale mussten im geheimen vollzogen werden.

Im 18. Jahrhundert entstand eine Reihe von Geheimbünden, denen okkulte Bräuche nachgesagt werden. Hierzu gehören unter anderem die Freimaurer, die Rosenkreuzer und die Illuminaten. Es muss jedoch festgehalten werden, dass es hierfür keinerlei Beweise gibt und die Freimaurer noch heute betonen, keine okkulte Gemeinschaft zu sein.

Der moderne Okkultismus entwickelte sich in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg. Je nach Glaubensrichtung verbinden sich theistische Formen anderer Religionen mit übersinnlichen Phänomenen, was ein relativ uneinheitliches Weltbild ergibt, das je nach Anhängerschaft eigene Schwerpunkte und Glaubensansätze aufweist.

Okkulte Praktiken Beispiele

Je nach Ausrichtung unterscheiden sich die Rituale im Okkultismus. Hierzu zählen gesellschaftlich akzeptierte Formen, wie beispielsweise Kartenlegen oder Horoskope, aber auch satanische Rituale wie schwarze Messen fallen unter den Sammelbegriff von okkulten Praktiken.

Im Folgenden eine Auflistung der gängigsten Okkultismus Beispiele:

  • Kartenlegen: Mithilfe von Tarot-, Lenormand- oder einfachen Skatkarten ist es laut Anhängern dieser Praxis möglich, das Schicksal eines Menschen vorhersagen zu können. Kartenleger sind spirituelle Wesen, die durch die Karten tiefe Einblicke in den Menschen erhalten können. Diese Einblicke geben Aufschluss über den Lebensweg und können als Wegweiser in alltäglichen Angelegenheiten, wie Beruf oder Liebe, gebraucht werden.
  • Séancen: Der Begriff kommt aus dem Spiritismus und beschreibt den Kontakt zu den Geistern mithilfe eines Mediums. In den meisten Fällen nehmen Menschen an einer Séance teil, um mit einem verstorbenen Freund oder Verwandeten in Kontakt zu treten. Laut Spiritismus wandern die Geister zwischen dem Dies- und Jenseits und sind bereit zur Kontaktaufnahme.
  • Gläserrücken: Beim Gläserrücken wird ein vorgefertigtes Hexenbrett zur Hilfe genommen, auf dem mitunter Buchstaben abgebildet sind. Während der Sitzung kann der Geist das Glas auf verschiedene Buchstaben verschieben, um hierdurch eine Nachricht zu verfassen.
  • Pendeln: Pendeln folgt einem ähnlichen Prinzip wie das Gläserrücken, nur dass hier anstatt einem Glas ein Pendel über verschiedene Antwortmöglichkeiten, meist „Ja“ oder „Nein“, gehalten wird. Der Seele beziehungsweise dem Geist werden Fragen gestellt, der daraufhin das Pendel in die gewollte Richtung ausschlagen lässt.
  • Schwarze Messen: Auf schwarzen Messen wird Satan, das Sinnbild des Bösen, mithilfe von okkulten Ritualen angebetet. Je nach Gruppierung können sich diese Rituale voneinander unterscheiden. Von sexuellen Praktiken bis hin zur Grabschändung gibt es hier viele unterschiedliche und illegale Rituale, um Kontakt mit dem Teufel herzustellen.
  • Channeling: Beim Channeling versetzt sich ein Medium in Trance, um somit Kontakt mit den Seelen von Verstorbenen aufzunehmen. Je nach Medium kann sich das Channeling unterscheiden – einige Medien hören Stimmen und geben diese weiter, wohingegen andere Medien direkt den Geist durch sich sprechen lassen.
  • Tonbandaufnahmen: Einige Anhänger des Okkultismus glauben daran, mithilfe von Tonbandaufnahmen mit Geistern oder Seelen in Kontakt zu treten. Diese Form hat sich seit 1959 durchgesetzt, als der Schwede Friedrich Jürgenson Vogelstimmen mithilfe seines Tonbandgeräts aufnehmen wollte und beim Abspielen die Wörter „Friedrich, du wirst beobachtet!“ vernahm. Hieraus entwickelte sich die Tonbandstimmenforschung, die bis heute populär ist.

Fazit

Wie aus diesem Bericht ersichtlich wird, ist Okkultismus keine eigenständige Glaubensrichtung, sondern fasst unterschiedliche Strömungen zusammen. Von Astrologie und Kartenlegen, bis hin zum Pendeln und Channeling – Okkultismus Erfahrungen und okkultes Wissen gibt es reichlich. Es liegt an jedem selbst, ob und für welchen Weg man sich entscheidet.

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