Alles Wissenswerte über Geist- und Fernheilung auf einen Blick

Geistiges Heilen kennt man schon seit Ende des 19. Jahrhunderts. Seither haben sich verschiedenste Heiler im einten oder anderen Bereich der Geist- und Fernheilung spezialisiert.

Handaufleger, Schamanen, Reiki-Therapeuten, Gebetsheiler, Esoteriker, Energieheilpraktiker etc. – der Kranke hat heute im wahrsten Sinne des Wortes die Qual der Wahl.

Die Geist- und Fernheiler arbeiten an den Energien in unserem Körper, doch nicht jeden sollte man einfach daran herumwerkeln lassen.

Wichtig ist auch zu verstehen, was Geist- und Fernheilung überhaupt ist, wie das funktioniert und wofür es eingesetzt wird. Wir haben die beiden Begriffe Geistheilung und Fernheilung bewusst kombiniert.

Den Zusammenhang klären wir gleich und schauen uns ebenfalls an, was ein Heiler macht und was für geistiges Heilen und energetisches Heilen spricht.

Was versteht man unter Geistheilung?

Geistheilen ist ein Begriff, zu dem mehrere Techniken für die Heilung von Krankheiten gehören.

Die Behandlungen setzen dabei nicht am Körper an, sondern wirken durch Berührung, Gebete oder Vorstellungen, womit ins Ungleichgewicht geratene Energien beeinflusst werden können.

Energetisch heilen ist aber nicht nur etwas für Esoteriker. In England arbeiten sogar Schulmediziner mit Geistheilern zusammen, um eine ganzheitliche Therapie durchführen zu können.

Geistiges, sprich energetisches Heilen ist also etwas für ganzheitlich denkende, spirituelle und an der Entwicklung interessierte Menschen.

Wie funktioniert Geistheilung?

«Wie funktioniert Geistheilung?» und «Wie funktioniert energetisches Heilen?» sind Fragen, die immer wieder gestellt werden und die zusammengehören.

Geistige Heiler wissen, dass Krankheiten auch durch gestörte Energiefelder verursacht werden können und versuchen deshalb, die Energien mit bestimmten Techniken positiv zu beeinflussen.

So gibt es zum Beispiel Handauflegen und Reiki, wo von den Händen heilende Energie ausgeht und sich durch Berührung auf den Patienten überträgt. Schamane heilen durch Rituale und Zeremonien, genau genommen also durch Gebete und Vorstellungen.

Einige Leute lassen sich mit dem Christuslicht heilen, andere wiederum wenden sich an Praktiker, die mediumistisches Heilen anbieten. Bei dieser Methode führt der Therapeut ein Gespräch mit Verstorbenen und bittet diese fremden Seelen, den besetzten Körper des Kranken zu verlassen.

Bei der Calligaris-Methode drückt ein Hellseher auf bestimmte Hautareale, wodurch er Heilenergien übertragen kann. Es gibt noch viele weitere Behandlungsmethoden, und nicht immer ist es erforderlich, dass sich der Kranke am Ort des Heilpraktikers befindet, denn auch Fernheilung ist eine Form des Geistheilens.

Was versteht man unter Fernheilung?

Bei der Fernheilung ist es nicht notwendig, dass sich der Hilfesuchende und der Heiler persönlich treffen; die beiden befinden sich an unterschiedlichen Orten. Der Patient kann zu Hause bleiben und sich zum abgemachten Zeitpunkt entspannt hinlegen.

Es ist sogar möglich, dass der Kranke nicht einmal etwas von der Therapie weiss, denn auch Verwandte oder Freunde können für Personen, die sie liebhaben, eine Ferntherapie durchführen lassen.

Bei der Fernheilung überträgt der Praktiker Heilenergien zu den Chakren einer Person, etwa mithilfe eines Fotos.

Wie funktioniert Fernheilung?

Nicht alle Menschen glauben, dass Fernheilung möglich ist. Schliesslich ist diese Methode undurchschaubar und hört sich schon ein wenig fragwürdig an.

Die Schamanen sind aber ein gutes Beispiel für die Effektivität der Fernheilung, bei der einfach eine Energieübertragung stattfindet und einen ganzheitlichen Heilprozess auslöst. Energie ist nicht an Zeit und Raum gebunden, das ist in der Quantenphysik schon länger bekannt, deshalb ist eine Energieübertragung auch über die Ferne möglich.

Wichtig ist bei der Fernheilung aber, dass ein Vertrauen zum Therapeuten besteht, denn an den Energiefeldern zu wirken ist nicht ohne.

Besteht zwischen Geist- und Fernheilung ein Zusammenhang?

Die Grenzen zwischen Geist- und Fernheilung sind fliessend. Bei beiden Methoden wird der Geist behandelt, indem die Energien wieder ins Reine gebracht werden und Krankheiten so geheilt werden können. Zwar nicht immer, aber die Möglichkeit besteht.

Gewissen Behandlungen wie beim Reiki oder Schamanismus wird eine Fernwirkung zugesprochen, beim Gesundbeten ist sie definitiv möglich. Für andere Praktiken wie das Handauflegen braucht es natürlich einen direkten Kontakt mit dem Patienten.

Wofür wird Geist- und Fernheilung eingesetzt?

Geistheilung ist bei verschiedensten Krankheiten möglich, unabhängig vom Stadium und der Situation. Geist- und Fernheilungen können eigenständig oder auch als Ergänzung zur Schul- und Alternativmedizin eingesetzt werden. Es sollte aber niemals von vornherein auf eine medizinische Abklärung verzichtet werden.

Vor allem beim Hang zu psychiatrischen Leiden sollten Geistheilungen zuerst mit einem Psychiater geprüft werden, denn der Glaube an schlechte Energie oder verirrte Seelen kann zu einer Angsterkrankung führen oder eine bestehende sogar noch verstärken.

Was macht ein Heiler?

Kurz gesagt, Heilenergie übertragen, entweder durch Nah- oder Ferntherapie. Der Geistheiler verbindet sich mit höheren Energien und überträgt diese Heilenergien über verschiedenste Varianten in das Energiefeld eines seelisch und / oder körperlich Kranken, vor allem in seine Chakren.

Der Heilpraktiker verfügt folglich nicht selbst über Heilenergien, sondern er öffnet sich diesen und leitet die empfangenen Heilenergien dann an den Patienten weiter. Doch woher kommen diese Energien?

Im Grunde genommen ist Heilenergie überall vorhanden. Gut geeignet für eine geistige Energieübertragung ist aber eine spirituelle Quelle wie das Christuslicht oder Heilengel. Reiki-Praktiker haben da eine andere Ansicht.

Bei der Fernheilung stellt sich der Geistheiler den Patienten als gesund vor und versendet diesen positiven Gedanken an den Kranken. Der Patient nimmt die Heilenergien dann auf; er muss aber nichts bewusst dafür tun und braucht nicht einmal Kenntnis von der Behandlung zu haben.

Um eine Heilung zu bewirken, reicht in ein manchen Fällen eine einzelne Sitzung. Häufig braucht es für einen vollkommenen Heilungsprozess aber mehrere Behandlungen.

Was spricht für geistiges Heilen?

Akupunktur ist heutzutage jedem ein Begriff, und einige haben auch schon einmal etwas von Chakren gehört, den feinstofflichen Energiezentren.

Im Nervensystem, insbesondere im Gehirn, sind unzählige Nervenzellen (Neuronen) permanent am Wirken und Auslösen von kleinen, elektrischen Impulsen. Werden Emotionen zu stark, merkt jeder Mensch, dass wir Energiewesen sind.

Gestörte Energiefelder können zu Krankheiten führen, sowohl seelische als auch körperliche. Hier setzt die Geistheilung an, denn sie ist eine Energiebehandlung.

Vorteile des spirituellen Heilens sind:

  • Energetische Therapien schliessen schul- und alternativmedizinische Behandlungen nicht aus. Auch eine Psychotherapie kann begleitend durchgeführt werden.
  • Geistiges Heilen ist ganzheitlich, weil es nicht nur den psychisch-emotionalen und energetischen Aspekt behandelt, sondern auch auf körperlicher Ebene wirkt.
  • Geistheilung ermöglicht eine echte Heilung, weil sie die Wurzel des Problems anpackt.
  • Bei der Geistheilung besteht keinerlei Suchtgefahr oder Abhängigkeit von irgendwelchen Mitteln, geschweige denn Medikamenten.
  • Die geistigen Behandlungen bewirken automatisch auch eine Persönlichkeitsentwicklung, welche dem Verhältnis zu Gott und den geistigen Aspekten des Lebens zu einem Schub verhelfen.

Wie sind die Erfahrungsberichte darüber?

Eine positive Geistheilung Erfahrung haben offenbar schon viele Menschen gemacht, denn Geistheilung Erfahrungsberichte finden sich im Netz zuhauf, so zum Beispiel auf der Seite https://www.offenberger-oeg.at/de/geistheilung/erfahrungsberichte.

Dort berichten Patienten, wie Magen- und Schlafprobleme durch Fernheilung über ein Foto verschwanden. Auch Lebensmittelallergien, Gelenkschmerzen und Herzbeschwerden konnten von diesem Praktiker anscheinend mit der Ferntherapie über ein Foto behandelt werden.

Fazit

Da die Geistheilung dem Problem auf den Grund geht, ist der Heilungsprozess häufig langwierig und erfolgt nicht ohne Heilkrisensymptome. Ein guter Geistheiler sollte daher nicht nur Energien übertragen, sondern nach Möglichkeit auch psychologische Unterstützung bieten.

Geistheilung ist nicht einfach eine Wunderheilung; neben dem Ausgleichen der gestörten Energiefelder fördert sie die innere Heilung und Persönlichkeitsentwicklung, weshalb oft mehrere Sitzungen notwendig sind.

Viele Menschen suchen erst einen Heiler auf, wenn alle anderen Methoden versagt haben. Doch eine Krankheit von vornherein ganzheitlich untersuchen zu lassen – ergänzend zur Kontaktaufnahme mit Schul- oder Alternativmedizinern – ist nie eine schlechte Idee.

FAQ

Kann ich Geistheilen auch für lebensbedrohliche Krankheiten einsetzen?

Während Geistheilen auch für ernsthafte Krankheiten eingesetzt wird, solltest Du immer zuerst abklären, was schul- oder alternativmedizinisch möglich ist. Geistheilen kann zusätzlich eingesetzt werden, oder als Alternative, wenn alle anderen Methoden erfolglos waren.

Muss ich persönlich zu einem Geistheiler gehen?

Nein. Geistheilen, das durch eine Energieübertragung erfolgt, ist auch durch Ferntherapien möglich.

Ist Geistheilen und Fernheilen das Gleiche?

Jein. Fernheilen ist eine Möglichkeit, den Geist durch Energieübertragung zu heilen. Geistheilung kann aber über eine Ferntherapie oder durch persönlichen Kontakt (Berührung) stattfinden.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Geist- und Fernheilung?

In den deutschsprachigen Ländern leider nein. Die Wirkung der Energieübertragung ist wissenschaftlich nicht belegt. In England jedoch, wo der Spiritismus eine lange Tradition hat, werden die Kosten übernommen, wenn ein Arzt die Therapien verordnet hat.