Die Vorteile des ehrenamtlichen Engagements für Unternehmen


Das Ehrenamt hat viele Namen – Freiwilligenarbeit, bürgerliches, persönliches oder aktives Engagement. Diverse gleichbedeutende Begriffe für eine Tätigkeit, die auch in Personalabteilungen von immer größerer Bedeutung sind. Sie implementieren das Freiwilligenmanagement, auch Ehrenamtsmanagement, in ihrem Unternehmen. Stärker auf das Ehrenamt zu setzen, heißt mit der Zeit zu gehen. Den Strukturwandel als Chance zu nutzen, der auf gesellschaftliche Veränderungen im beruflichen wie privaten Umfeld basiert.

Die Förderung des Ehrenamtes lohnt sich für zahlreiche Unternehmen. Zugleich ist jedoch auch die Förderung der ehrenamtlichen Tätigkeit der eigenen Mitarbeiter ohne negative Folgen für deren Karriere im Unternehmen zu fördern. Daraus entstehen für Unternehmen auch Vorteile.

Verankert in der Gesellschaft

Ehrenamtliches Engagement gehört zum Alltag und spielt sich in vielen Bereichen ab. Sportvereine, Pflegeeinrichtungen, die Tafeln, Tierheime und andere soziale Einrichtungen profitieren von Menschen, die sich unentgeltlich engagieren. Jeder zweite Bundesbürger geht einer ehrenamtlichen Tätigkeit nach. Die Zahl der Ehrenamtlichen ist seit Jahren konstant hoch. Zuletzt hat die Flüchtlingskrise zahlreiche Menschen dazu veranlasst, sich sozial und unentgeltlich zu engagieren.
Das Ehrenamt wird heute noch überwiegend von Menschen ausgeführt, die nicht berufstätig sind. Lediglich 24 Prozent der berufstätigen Personen in Deutschland gehen einer freiwilligen Tätigkeit nach. Die Gründe dafür liegen oft im beruflichen Umfeld, die ein solches Engagement nicht zulassen. Dabei hilft das Ehrenamt Unternehmen bei der Akquise und Bindung von Mitarbeiter.

Soziales Engagement fördern und profitieren

Der Fachkräftemangel in Deutschland ist allgegenwärtig. In zahlreichen Branchen suchen Unternehmen händeringend nach Mitarbeitern. In der heutigen Zeit suchen sich Arbeitnehmer ihren Arbeitgeber aus, nicht mehr umgekehrt. Es liegt am Unternehmen, den potenziellen Mitarbeitern attraktive Bedingungen für einen Arbeitsplatz zu bieten. Dazu zählt die soziale Verantwortung eines Unternehmens.
Rund zwei Drittel aller Arbeitnehmer in Deutschland möchten ihre Freizeit sinnvoll nutzen. Unternehmen, die sie dabei unterstützen und ihnen Freiräume bieten, sind attraktiver. Im Kampf um begehrte Fachkräfte ist das ein wichtiges Argument. Neben der Möglichkeit der Freizeitgestaltung ist es ratsam, sich als Unternehmen auch sozial zu engagieren.


Ehrenamt bieten, Ehrenamt fördern

In immer mehr Personalabteilungen ist der Begriff CSR etabliert. Hinter der Abkürzung steht die Bezeichnung „Corporate Social Responsibility“. Der Begriff beschreibt die Verantwortung von Unternehmen in Bezug auf ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. Dazu zählen ökonomische, ökologische wie auch soziale Aspekte. Ein Teilbereich von CSR befasst sich mit sozialem Engagement und einer mitarbeiterorientierten Personalpolitik.

Die Stiftung Mitarbeit führt einen Wegweiser Bürgergesellschaft, bei dem sich Unternehmen einem CSR-Netzwerk anschließen können. In diesen Netzwerken finden interessierte Unternehmen Anlaufstellen und Beratungspunkte. Diese Kontaktstellen bieten Hilfestellung bei der Förderung des sozialen Engagements und Informationen, wie ehrenamtlich engagierte Mitarbeiter zu fördern und einzusetzen sind.

Für die gute Sache werben

Corporate Social Responsibility ist nicht kostenlos. Unternehmen müssen personell und finanziell investieren, um einem CSR-Netzwerk anzugehören. Dieses Engagement dient nicht nur der Förderung der Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung. Mit sozialem Engagement können Unternehmen auch für sich werben und einen Profit erzielen.

Soziales Engagement steht jeder Firma gut. Sie können damit durch intelligente Werbeaktionen auf sich aufmerksam machen. So sind Mailings für aufmerksamkeitsstarke Werbeaktionen eine interessante Möglichkeit des Marketings. Das positive Image, das ein Unternehmen durch die Förderung des Ehrenamts und seiner Mitarbeiter erhält, ist nicht zu unterschätzen. Es steigt auch das Ansehen bei Verbänden, Einrichtungen und sozialen Gruppen im Umfeld.