Lohnabrechnung outsourcen oder im eigenen Unternehmen anfertigen?

Die Gehalts- oder Lohnabrechnung gehört zu jedem Monatsende dazu. Sie dient nicht nur dem Arbeitnehmer als Nachweis über seine geleisteten Stunden sowie das Gehalt, sondern auch für viele weitere Anlaufstellen. So ist diese Abrechnung bei der Steuererklärung, der Suche einer neuen Wohnung oder beim Beantragen eines Kredits von äußerster Notwendigkeit.

Damit bei diesen Unterfangen keinerlei Komplikationen auftreten, sind Unternehmen dazu verpflichtet, eine fachgerechte Abrechnung zu erstellen. Oftmals überfordert diese Aufgabe klein- und mittelständige Betriebe, die sich keine eigene Abteilung für dieses Vorhaben leisten können. Das Outsourcen an spezialisierte Betriebe ist jedoch mit hohen Kosten verbunden.

Daher werden immer mehr Firmen auf sogenannte Lohn- und Gehalt-Softwares aufmerksam.

Optimale Unterstützung zu Ihrer Entlastung

Programme, die für Sie die Lohnabrechnungen durchführen, bringen viele weitere Vorteile. Sie dienen nicht nur als reine Geldersparnis. Innerhalb weniger Mausklicks lassen sich einfache Aufgaben bewältigen. Hierzu gehört neben der monatlichen Anfertigung der Gehaltsabrechnung auch die Meldung an die Sozialkasse. Zudem lassen sich einzelne Belege, Nachweise und Zahlungsvorgänge einfach organisieren. So behalten Sie auch langfristig den Überblick über alle getätigten Schritte.

Damit Ihre betriebswirtschaftliche Buchführung ordnungsgemäß erfolgen kann, lassen sich mittels der Software Sammelbelege erstellen. Diese können zu späteren Zeitpunkten immer wieder aufgerufen und genutzt werden. Durch bestimmte Erinnerungsfunktionen verpassen Sie keine Meldefristen mehr.

Aufbau einer Gehaltsabrechnung

In der Gehaltsabrechnung müssen zunächst alle Steuern vermerkt werden. Hierzu gehören die Lohnsteuer, die Kirchensteuer und der Solidaritätszuschlag. Weiterhin werden Sozialabgaben genannt. Hierunter fallen die Krankenversicherung, die Arbeitslosenversicherung, die Rentenversicherung sowie die Pflegeversicherung.

Sachbezüge vermerken

Besonders wichtig ist es, sogenannte Sachbezüge auf der Abrechnung zu vermerken. Als Sachbezug werden Leistungen an den Arbeitnehmer bezeichnet, die zwar nicht als direkter Lohn ausbezahlt werden, trotzdem einen „geldwerten“ Vorteil mit sich bringen. Dies bringt dem Arbeitnehmer den Vorteil, dass er die Leistung deutlich günstiger bekommt, als zu normalen Konditionen. Dennoch werden ihm die Steuern für die Leistung abgezogen.
Ein häufiges Beispiel hierfür sind Arbeitskleidung oder Mahlzeiten im Betrieb. So hat der Arbeitgeber das Privileg, Arbeitskleidung mit Firmenlogo als steuerfreie Finanzierung anzubieten. Ebenso sind Mahlzeiten in Kantinen deutlich günstiger zu erwerben.

Abschließend lässt sich feststellen, dass das Arbeiten mit einer Software für Lohnabrechnungen Kosteneinsparen kann. Unternehmen können Ihre Lohnabrechnungen selbstständig anfertigen, werden auf fehlende Informationen hingewiesen und erhalten zudem Unterstützung bei der Übermittlung an die Sozialkasse. Die Einarbeitungszeit in die meisten Programme beträgt lediglich wenige Tage bis hin zu einer Woche.