Börsensprache & Fachbegriffe

Jeder Vorgang an der Börse hat seine spezielle Bezeichnung.

Bulle und Bär: diese beiden Vokabeln stammen aus dem Amerikanischen. Der Bulle ist das Sinnbild für steigende Kurse, während der Bär für die fallenden Kurse steht. Natürlich sind diese Begriffe längst auch in Deutschland gebräuchlich. Wenn also ein Börsianer von einer bullischen Börse spricht, so ist man optimistisch wegen der steigenden Kurse. War der Börsentag bärisch, so war die Tendenz fallend.

Wenn die Börse steigt, sagt man auch: die Börse ist freundlich.

Wenn aber die Kurse um mindestens 1 Prozent und mehr nach oben steigen, nennt man das: die Börse ist fest.

Von einer lustlosen Börse spricht man, wenn keiner so richtig weiß, ob er verkaufen oder kaufen soll.

Wenn die Kurse erst leicht ansteigen und dann wieder fallen, dann bröckeln die Kurse.

Ist die Börse behauptet, dann wollen die Kurse trotz schlechter Nachrichten bzw. Einflüsse nicht fallen, sie halten sich auf dem Niveau des Vortages.

Gehen einige Kurse nach oben, andere aber nach unten, so nennt man das uneinheitlich.

Und wenn alle Kurse „in den Keller sausen“, spricht der Börsianer vom Kursrutsch.

Wenn man diese eigentlich doch recht anschaulichen Vokabeln gelernt hat, kann man auch die Berichte der Börsen-Experten verstehen. Diese Wertungen gelten in der Regel nur für kurzfristige Kursentwicklungen, denn auf lange Sicht war die Börse doch immer bullisch. Kaufs- oder Verkaufsempfehlungen sollte man aus diesen Bewertungen nicht ziehen, denn was an der Börse morgen steigt oder fällt, weiß niemand im Voraus. Lassen Sie sich nicht irritieren, treffen Sie ihre Entscheidungen selbst.