5 Tipps wie du dein Start-up bekannt machen kannst


ExistenzgrndungWährend eingesessene Firmen vor allem damit kämpfen Kunden an sich zu binden, stehen Gründer erst einmal vor der Herausforderung, überhaupt Kunden zu finden und bei Ihrer Zielgruppe bekannt zu werden. Doch wie geht das? Wir haben 5 unschlagbare Tipps für das Gelingen des Vorhabens.

Von Anfang an präsent


Ein Unternehmen zu gründen, benötigt eine gewisse Vorlaufzeit. Die Zeit, bis der eigentliche Betrieb aufgenommen wird, kann man aber bereits nutzen, um sein Vorhaben bekannt und potentielle Kunden, aber auch Förderer und Redakteure frühzeitig auf sich aufmerksam zu machen. Außerdem erhält man so früh Feedback und kann vielleicht bereits erste Verbesserungen vornehmen.

  • Man kann zum Beispiel bei Webseiten mit dem Thema „Unternehmensgründung“ anfragen, ob diese von der eigenen Idee und dem Fortschritt der Umsetzung berichten möchten.
  • Wer sich über Crowdfunding finanziert, hat den Vorteil, dass die vielen privaten Investoren dem Erscheinungsdatum des Produkts bereits entgegenfiebern. Ihre Spannung und Begeisterung werden sie auch mit anderen teilen und so weitere Werbung für das Unternehmen machen.
  • Auch die Unternehmenswebsite und der Facebook-Account können frühzeitig mit Inhalt gefüllt werden, sodass Interessenten bereits Informationen zum Fortgang der Firmenentwicklung, zu den Gründerpersonen und der Unternehmensidee finden, wenn sie danach suchen.

Im Netz auffindbar

Eine starke Website ist unverzichtbar. Sie sollte übersichtlich aufgebaut sein und gleichzeitig über ein Layout verfügen, das die individuelle Zielgruppe anspricht. Neben Informationen zu den Produkten, Anfahrt, Lieferung etc. kann auch ein Ratgeber-Blog geführt werden, der Nutzer ohne Kaufintention abfängt, so aber gleichzeitig die Bekanntheit erhöht.

Des Weiteren sollte man sich um einen aktiven und regelmäßigen Auftritt in Social Media wie Facebook bemühen. Das gibt der Firma die Möglichkeit, unmittelbar mit Kunden in Verbindung zu treten. Ziel ist es, das Produkt immer wieder ins Gedächtnis zu rufen und Gespräche darüber zu generieren. Teilen Nutzer ihr Interesse mit anderen, können neue Kunden akquiriert werden.

Beide Maßnahmen benötigen in der Gründungsphase besonders viel Pflege, da die aufgerufene Seite sonst sehr leer wirkt. Man kann sich aber auch an bestehende Seiten mit thematisch passenden Inhalten wenden, diesen zum Beispiel Produktproben schicken und nach der Veröffentlichung eines Erfahrungsberichts fragen.

Vor Ort im Gespräch bleiben

Großes Marketingpotential besitzen private Freunde und Bekannte. Auch für sie ist eine Firmengründung spannend und einzigartig. Davon berichten sie wiederum gerne ihren Bekannten. Gründer sollten daher versuchen, sie mit ihrer eigenen Begeisterung anzustecken. Es besteht allerdings die Gefahr, dass man es zu sehr übertreibt. Wer nervt, erzeugt das Gegenteil seiner eigentlichen Intention, und sorgt im schlimmsten Fall nicht nur für Desinteresse, sondern gar für Negativ-Publicity.


Häufig bietet es sich an, den regionalen Charakter seiner Unternehmung zu Werbezwecken zu nutzen. Das kann man kostengünstig, wenn man etwa in der Lokalzeitung keine Anzeige schaltet, sondern sich mit einem interessanten Beitrag an die Redaktion wendet. Die berichtet gerne über Unternehmer aus der Region. Auch hier ist es gut möglich, in gewissem zeitlichen Abstand erneut über den Fortschritt und die gesammelten Erfahrungen zu schreiben.

Auf Fachmessen und Märkten unterwegs

Wer einen Stand auf Messen und thematisch passenden Märkten organisiert, zeigt, dass er zur Branche gehört und für diese in Zukunft unverzichtbar ist. Er kann sich hier Tipps von Kollegen holen und sich bei der Konkurrenz etwas abschauen. Gleichzeitig besteht aber auch hier wieder die Chance, dass Kunden auf das Unternehmen aufmerksam werden oder einen die Presse erwähnt. Gerade neue Player erwecken bei solchen großes Interesse. Wer sich in dieser Situation professionell, aber auch innovativ darstellt sowie extrovertiert auf die Markt- und Messebesucher zugeht, hat große Chancen gut anzukommen und sich einen Namen zu machen.

Werbeartikel bedrucken

So ein Stand ist auch eine gute Möglichkeit, um Streuartikel zu verteilen. Im Gegensatz zu anderen Werbemitteln, zum Beispiel einem Kinospot, sind diese nicht sehr kostenintensiv. Außerdem wird der Erhalt dieses Geschenks positiv bewertet, wohingegen Werbung im Radio oder Fernsehen das Programm unterbricht und damit den Adressaten verärgert. Besonders Werbemittel wie Kugelschreiber, die häufig verwendet werden und lange halten, erfüllen ihren Zweck, den Unternehmensnamen ins Gedächtnis des Nutzers zu brennen. Dazu sollte man solche auswählen, die wie hier individualisiert und bedruckt werden können. Außerdem ist Qualität wichtig, denn die Freude über den Kugelschreiber verfliegt schnell, wenn die Mine nach zweimaliger Verwendung schon nicht mehr funktioniert oder der Clip abbricht. Auch solche Negativ-Assoziationen werden dann auf die Firma übertragen.

Fazit

Jungunternehmen haben zahlreiche Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machen. Sie sollten damit so früh wie möglich beginnen und diesen Bereich zu keiner Zeit vernachlässigen. Dabei gilt es, sowohl im Internet, als auch vor Ort in der Region oder auf Fachmessen vertreten zu sein. Günstige Werbeartikel stellen zudem eine gute Möglichkeit dar, bei potentiellen Kunden nachhaltig einen positiven Eindruck zu hinterlassen.

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