Nebenberufliches Masterstudium eröffnet neue Karriereperspektiven

Neben einem regulären Studium in Vollzeit gibt es viele Alternativen zum Studienabschluss. Ein Beispiel ist der nebenberufliche Abschluss durch einen Masterstudiengang. Durch einen solchen ergeben sich ganz neue Möglichkeiten. Erfahren Sie, was der Abschluss wert ist und wie Sie ihn machen können.

Fernunis wie die bekannte Fernuni in Hagen, aber auch regulären Universitäten und Hochschulen sowie reine Online-Lehreinrichtungen bieten neben Fort- und Weiterbildungskursen vor allem auch Studiengänge an. Das beinhaltet sowohl Bachelor- als auch Master-Studiengänge. Gerade letzterer wird dem vorigen Diplom-Studiengang gleichgesetzt und eröffnet einem beruflich ganz neue Perspektiven.

Sie suchen Veränderung oder möchten beruflich weiterkommen? Sind Sie in Ihrer Branche von Arbeitslosigkeit bedroht? Ein Masterstudium ist zwar kein tatsächlicher Job-Garant, wird oft aber als solcher gehandelt – insbesondere in technischen Studienfächern. Aber was für Studienfächer gibt es überhaupt?

Diese Studienfächer gibt es

Das Angebot ist grundsätzlich vielfältig und hängt von der Einrichtung ab. Vor allem im Bereich Medien und Kommunikation, Marketing, Wirtschaft und IT gibt es viele Möglichkeiten, bedingt durch die Natur des Studiengangs selbst (über den Computer).

BWL ist beispielsweise begehrt, ebenso Medien- und Kommunikationsinformatik, letzteres als Bachelor. BWL hingegen wird auch oft in den Masterstudien mit angeboten, ebenso wie etwas speziellere Studiengänge. Hier wäre Educational Technology oder Intelligente Energie-Systeme zu nennen.

Wie die Auswahl zu Stande kommt

Was es hingegen nicht gibt, sind stark praxis- oder grundlagenorientierte Studienfächer. Chemie zum Beispiel oder Biologie. Beide Fächer sind mit Ausbildungen und Praktika im Labor verbunden. Das alleine ist aber nicht der Grund dafür, dass es solche Fächer nicht als Online-Studium gibt: Auch das Interesse zählt. Menschen, die sich für Chemie, Mathe oder Germanistik entscheiden machen das in der Regel nicht aus Karrieregründen, sondern aus eigenem Interesse. Ein Doktor ist bei solchen Grundlagenfächern oft essentiell für eine ausreichend steile Karriere.

Ein Masterstudium als nebenberufliche Tätigkeit soll sich schließlich auszahlen – deshalb ist der Bedarf sehr stark an der Industrie ausgerichtet, woraus sich die entsprechenden Angebote ergeben.

Die Auswahl eines Studiengangs

Viele Studiengänge klingen sehr spannend, sind es dann aber nicht. Bei anderen wiederum ist es umgekehrt. Sich von dem Namen und der Inhaltsbeschreibung begeistern lassen ist ok, nicht aber sollte man sich alleine danach entscheiden. Nutzen Sie stattdessen die Probeangebote der Akademien und Universitäten. Oft können Sie mehrere Wochen kostenlos hineinschnuppern und lernen so nicht nur den Inhalt kurz kennen, sondern auch den Organisationsablauf, einige der potentiell zukünftigen Ansprechpartner und – am wichtigsten – Kommilitonen. Von diesen erhalten Sie die ehrlichsten Meinungen und zudem profitieren Sie von gegenseitiger Hilfe im späteren Verlauf des Studiums.

Bei der Auswahl müssen Sie zudem auf einige grundlegende Kriterien achten. Das wichtigste davon ist, dass der Studiengang anerkannt wird. Die Hochschule muss dazu staatlich anerkannt sein, ansonsten gibt es keinen (rechtskräftigen) Abschluss. Daraus leitet sich fast zwingend ebenfalls ab, dass der Studiengang akkreditiert, also geprüft, sein sollte. Ob das bei Ihrem Favorit der Fall ist, können Sie hier unter dem Tab „Akkreditierte Studiengänge und Hochschulen“ nachprüfen: akkreditierungsrat.de.

Mit einem auf diesem Weg erworbenen Abschluss sind Sie Abschlüssen derselben Art gleichgestellt. Das heißt: Gesetzlich ist ein M. Sc. an einer Fern-Uni genau so viel wert wie der an einer Uni.