Die Leichtigkeit des Seins


Die Leichtigkeit des Seins … was bedeutet das schon?

Leichtigkeit:

  • von geringem Gewicht, federleicht, zart
  • etwas leicht (leichter) nehmen, mit Leichtigkeit
  • sorgenfrei, beschwingt, mühelos, unkompliziert
  • leichtfüssig, leichtlebig, unbeschwert, …

Die Polaritäten Schwere und Leichtigkeit liegen immer sehr dicht beieinander. In China gibt es beispielsweise nur ein Schriftzeichen für Krise und Chance.


Es gibt EIN chinesisches Schriftzeichen für Krise und Chance

Es gibt EIN chinesisches Schriftzeichen für Krise und Chance

Ganz anders in unseren Breitengraden.

Gerne begegnen wir den Unwägbarkeiten des Alltages mit dichtgepackter Schwere. Wir wälzen Probleme, diskutieren Ängste, bestärken uns in unseren Sorgen, schimpfen über das Wetter (zu kalt, zu heiss). Und übersehen dabei häufig, dass hinter dieser schweren Fassade Chancen und Leichtigkeit verborgen sind, denn …

… an jedem Tag (= 24 Stunden -> 1.440 Minuten)  bleibt Raum für Positives!

Selbst hinter dem neblig-grau-kalten Novembersonntag steckt der Charme eines gemütlichen, kuscheligen Lesetages.

„Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man, blieben darunter verborgen. Und dann  würde, was uns groß und wichtig erscheint, plötzlich nichtig und klein.“

Sie werden jetzt sicherlich denken:   –>  „Die haben ja keine Ahnung von meinen Sorgen und Existenzängsten. Die werden nun einmal nicht plötzlich nichtig und klein, nur weil ich in Gedanken über den Wolken schwebe.“

Natürlich, Ängste verschwinden nicht plötzlich, so, als ob sie wie von Zauberhand unter den Teppich gekehrt würden. Das wäre auch nicht wirklich praktisch, da dieser Teppich im Laufe der Zeit so viele Falten und Huppel bekommen würde, dass man täglich darüber stolpern würde.

Dennoch:      „Die Gedanken sind frei…“

„Wir denken ca. 60.000 Gedanken pro Tag und oft ist es immer wieder dasselbe, was wir denken. Oft plagen uns Ängste und Sorgen oder Ärger und Lust.

  • Was wir denken, bestimmen wir selbst.
  • Wir können uns auch entscheiden, die Gedanken positiver ausfallen zu lassen.
  • Wir haben in jeder Minute des Tages die Freiheit, es zu tun.
  • Wir sind, was wir denken.“

Warum also nicht einmal:

  • Den Berufsalltag, den täglichen Anforderungen ein wenig unbeschwerter entgegen gehen.
  • Einfach nur einmal in der Mitte des Tages für einige Minuten die beschwingtere, mühelosere, unkompliziertere Seite des Lebens betrachten und ausleben, sich einlassen auf das Abenteuer unseres Alltages.
  • Den positiven Gedanken und Gefühlen Platz einräumen.

Denn:

Wir sind (rein hirnchemisch) in der Lage, die Wahrnehmung der Wirklichkeit ein wenig zu steuern. Nicht immer, aber mit Übung und Geduld immer öfter!

Zum Beispiel, in dem man mehr in der Gegenwart ankommt:

  • und die Gedanken an morgen auch auf morgen verschiebt,
  • die Gedanken von gestern einfach mal in der Vergangenheit abgibt.
  • Indem man sich bewusst macht, dass selbst die unerträglichste Situation keine vollen 24 Stunden pro Tag gegenwärtig ist. Oft wirken die ängstliche Gefühle aus der Vergangenheit noch nach oder wirken unangenehme Gedanken an den nächsten Tag schon vor.

Zum Beispiel, indem man sich Inseln der Ruhe & Gelassenheit schafft, den Moment genießt, singt, lacht. Was kann man schon falsch machen, in diesem einen Moment?

Die einzige Gefahr, die dort lauert:
auf dieser Insel erhält man erst einmal keine Anerkennung, keine Aufmerksamkeit. Auf den ersten Blick erscheint sie ein wenig einsam. Die Leichtigkeit kann sich zu Beginn noch ein wenig schwer anfühlen. Doch fasst man den Mut, sich auf dieser Insel immer wieder nieder zu lassen, fühlt es sich immer leichter, unbeschwerter, sonniger und geselliger an.

Zum Beispiel, indem man Ver-Antwort-ung übernimmt.  Eine   -Antwort-  auf die Frage findet: Wie fühlt es sich an, jeden Tag für eine Minute den wunderbaren Funken Leben zu spüren, der in uns sitzt und auf Entdeckung wartet?

  • an jedem Tag ein paar Minuten der Stille einplanen, tief Luft holen, um die negativen Gedanken auf Reisen zu schicken – weit weg. Das schafft Raum für einen schönen Geruch, den kurzen Blick gen Sonne, den intensiven Geschmack eines schönen Essens, ..

Zum Beispiel, indem man Konsum-, TV- oder Informationsbergen mutig entgegen tritt:

  • aufräumen, wegschmeissen, Leere schafft Zeit, positve Gedanken, Lebensfreude

Fazit:

Die Leichtigkeit des Seins, was bedeutet das schon?
Der Beginn einer flammenden Leidenschaft für den wunderbaren Funken Leben, der uns jederzeit    -auch im hektischsten, sorgenvollsten Alltag begegnen kann-  , wenn wir ihn nur zulassen. Welche Erlebnisse haben Sie gemacht mit diesem wunderbaren Funken Leben?