6 Tipps wie Stress im Büro vermieden werden kann

Wir leben in einer sehr hektischen und schnelllebigen Zeit, in der wir einen Großteil unseres Alltags im Büro verbringen. Dank Smartphone, Tablet und Laptop sind wir quasi ständig erreichbar und mit dieser ständigen Erreichbarkeit steigt oft auch unser Stresslevel.

Die Zahl von Menschen, die aufgrund von geistiger und körperlicher Erschöpfung, also dem Burnout- im Beruf zwangspausieren müssen, wird immer größer. Daher hilft es, diesem Prozess rechtzeitig entgegen zu steuern und auch im stressigen Büroalltag für kleine Momente der Entspannung zu sorgen.

Ordnung im Büro und am Arbeitsplatz schaffen

Das ein Schreibtisch, der mit Zetteln, Ordnern, Post-It’s und sonstigem „Kleinkram“ nicht gerade zum stressfreien Arbeiten einlädt, ist den meisten Menschen nicht bewusst. Daher sollte darauf geachtet werden, den Schreibtisch möglichst übersichtlich zu gestalten. So helfen Aktenordner oder extra Zettelablagen dabei, einen Überblick zu behalten und das Chaos zu minieren. Wenn möglich sollten Akten oder Papiere, die zurzeit nicht benötigt werden, in einem Schrank im Büro verstaut werden.

Einen Aufgabenplan festlegen

Wer das Gefühl hat, vor lauter Arbeit „zu ertrinken“, maximiert natürlich sein Stresslevel erheblich. Daher sollte man sich, wenn möglich, am Arbeitsbeginn eine klar strukturierte To-Do-Liste anfertigen. Welche Aufgaben müssen sofort erledigt werden? Welche Aufgaben haben eventuell noch Zeit bis morgen oder bis zum Ende der Woche? Eilige Aufgaben sollten natürlich immer zuerst erledigt werden. Zudem sollte man sich eine Uhrzeit/Zeitspanne festlegen, in der man sich beispielsweise E-Mails widmet. Nicht jede E-Mail muss sofort beantwortet werden. Zur Not sollte man besonders zeitintensive Aufgaben entweder unterteilen, damit sie nicht so „groß“ und unlösbar erscheinen oder diese mit einem Arbeitskollegen teilen, falls es möglich ist. Ebenso wichtig ist es, ruhig einmal freundlich oder bestimmt zu einer Aufgabe „nein“ zu sagen, wenn der Kollege um die Übernahme dieser bittet.

Sich nicht von der Technik verrückt machen lassen

Im Büro sind technische Geräte wie Laptop, PC oder auch der Drucker unerlässlich. Fällt der Drucker plötzlich aus, kann auch dies zu einem erhöhten Stresslevel führen. Drucker-Experte Printer-Care, rät in diesen Situationen Ruhe zu bewahren. Oft hilft der simple Trick, den Drucker für einen kurzen Moment vom Strom zu nehmen und anschließend das Gerät erneut zu starten. Viele Probleme lassen sich stressfrei selber regeln und oft sind es nur Kleinigkeiten, die es zu beheben gilt, wie z. B. Drucker erkennt Patrone nicht oder das Papier wurde falsch im Drucker hinterlegt.

Belohnungen und Bewegung

Im Büro leistet man seinen Teil für die Firma oder den Betrieb und sollte sich daher auch selbst für gute Arbeit belohnen. Das kann beispielsweise ein Blumenstrauß auf dem Schreibtisch sein oder auch eine Süßigkeit, die man mit den Kollegen teilen kann, um das Betriebsklima zu verbessern. Denn auch eine gedrückte oder angespannte Stimmung unter den Mitarbeitern kann zu Stress führen. Man sollte auch in Mittagspausen versuchen, diese nicht im Büro zu verbringen, sondern zum Beispiel draußen, im Firmenbistro oder der Kantine. So bewegt man sich und sieht etwas anderes als „nur“ das Büro. Während einer Aufgabe kann man sich ruhig einmal strecken, aufstehen und die Arme kreisen lassen, um dem Körper Bewegung zu schaffen und sich gleichzeitig ein wenig Entspannung zu gönnen.

Arbeit und Privatleben trennen

Wer Zu Hause nur an die Arbeit denkt oder im Büro dauernd an Zuhause, der wird sich über kurz oder lang nervlich verrückt machen. Daher sollte man sich nach Möglichkeit angewöhnen, private Probleme oder Sorgen nicht mit ins Büro zu nehmen oder diese im Vorfeld zu klären, damit man sich in Ruhe auf seine Aufgaben im Büro konzentrieren kann. Ebenso sollte man die Arbeit nicht mit nach Hause nehmen- sei es nun in Gedanken oder tatsächlich Akten oder das Diensthandy. Man muss eben nicht 24 Stunden für den Chef erreichbar sein und sollte sich daher genügend Abstand zur Arbeit gönnen und zum Beispiel Telefonnummern, E-Mails oder Chatgruppen auf einem Diensthandy/Zweithandy und nicht dem privaten Smartphone nutzen. Denn so ist man tatsächlich immer 24/7 erreichbar.

Sport, Hobbies und Entspannung

Um wirklich Privates und Berufliches zu trennen, sollte man sich zum Beispiel eine Sportart suchen, die einem gefällt. Yoga, Spinning, Fitnessstudio, Tanzen- all diese Sportarten lenken wunderbar vom Büroalltag ab und machen fit. Auch Stricken, Nähen, Meditation, Reiten, Backen kann für Zerstreuung im Alltag sorgen. Jeder wird eine ideale Beschäftigung finden, in der er wirklich entspannen und abschalten kann.