Erfolgreich entschleunigen: 6 praktische Tipps für jeden Tag


Der Alltag von vielen Menschen ist von Stress, Druck und Unwohlsein geprägt. Während am Arbeitsplatz ständig Zeitdruck herrscht und die Erwartungshaltung von Vorgesetzten hoch ist, erfordert die Freizeit oft ein nahezu gleichermaßen durchdachtes Management wie der Job. Das Ergebnis sind körperliche und seelische Folgen, die sich oft nur durch intensive Therapien wieder beheben lassen.

Doch soweit sollte man es gar nicht kommen lassen. Die folgenden Tipps zeigen, wie sich das Leben erfolgreich entschleunigen lässt und warum es sich lohnt weniger streng zu sich selbst zu sein.

Prioritäten setzen

Die To-do-Listen gleichen vielerorts einer schier unendlichen Ansammlung von Unerledigtem. Lange Listen mit offenen Aufgaben bewirken unweigerlich Stress. Dabei wäre es wesentlich sinnvoller Prioritäten zu setzen und unwichtige Kleinigkeiten zu verbannen. Zudem sollte vermieden werden zu viele Aufgaben an einem Tag abarbeiten zu wollen. Steht zu viel an und ist die To-do-Liste unmöglich zu schaffen, kann sich Zufriedenheit nicht einstellen und die Motivation sinkt langfristig merkbar. Zudem leidet die Leistungsbereitschaft. Deshalb besser weniger vornehmen und zufrieden in den Feierabend starten.

Ausmisten

Prioritäten setzen, ist auch hinsichtlich der Wohnsituation unverzichtbar, um den Alltag zu vereinfachen. Eine besonders positive Wirkung hat konsequentes und gezieltes Ausmisten auf das Wohlbefinden. Im Idealfall wird der gesamte Haushalt einmal vollständig nach Dingen durchforstet, die nicht mehr benötigt werden, oder nicht mehr gefallen. Gelingt es sich von all diesen Gegenständen zu trennen, profitiert man von mehr Platz und Freiraum. Wurde alles systematisch entfernt, sollten sich ausschließlich nützliche und geliebte Dinge in der Wohnlandschaft befinden. Jetzt gilt es jedem Gegenstand einen festen Platz zuzuweisen. Dies hat den angenehmen Nebeneffekt, dass der Alltag deutlich vereinfacht wird. Sobald alles seinen Platz hat, muss nichts mehr mühsam gesucht oder aufgeräumt werden. Gebrauchte Sachen müssen lediglich nach Benutzung wieder zurückgelegt werden. Das spart massiv Zeit und Energie, die sinnvoller genutzt werden kann. Zum Beispiel für eine Pause.

Clever kochen und stressfrei genießen

Essen sollte von Genuss geprägt sein und nicht vom stundenlangen Stehen in der Küche. Dafür bleibt meist sowieso keine Zeit. Um dennoch täglich frisch ein gesundes Menü auf den Teller zu zaubern, braucht es gute schnelle Rezepte. Und die gibt es mittlerweile reichlich. Nicht nur seit Jamie Oliver die 15-Minuten-Küche populär gemacht hat, erfreut sich die unkomplizierte Art zu Kochen großer Nachfrage. Derartige Kochsendungen beweisen, dass frisch Kochen auch mit wenig Zeit möglich ist und niemand auf hochwertiges Essen verzichten muss. In Onlinemagazinen wie www.essen-und-trinken.de finden Interessierte viele kreative Rezeptideen.

Alternativ sollte sich niemand den Anruf beim Bestellservice verbieten. Wer am Wochenende oder nach einem langen Arbeitstag einfach keine Kraft mehr zum Kochen hat, wäre falsch beraten mit schlechter Laune an den Herd zu stehen. Die Bestellung des Wunschmenüs ist kein Grund zur Schande, sondern sollte als positiver Luxus unserer Zeit betrachtet werden, der das Leben bei Bedarf vereinfachen kann. Hinzu kommt, dass der klassische Lieferservice bis vor wenigen Jahren zwar ausschließlich von Pizza geprägt war, sich die Kundschaft heute aber über ein wesentlich vielfältigeres Angebot freuen kann. Bei Bestellplattformen wie Lieferando reicht das Spektrum von knackigen Salaten über Sushi bis hin zu feinsten griechischen Spezialitäten. Und kombiniert mit den unter www.gutscheine.bild.de erhältlichen Lieferando-Rabatten sind beim Bestellen attraktive Vergünstigungen möglich, sodass auch die Haushaltskasse entlastet ist.


Übrigens muss auch auf Fast Food nicht gänzlich verzichtet werden. Wird gelegentlich zu Big Mac und Pommes gegriffen, ist das kein Problem für die Gesundheit, wie eine Fast-Food-Studie zeigt

Nein sagen lernen

Was viele mehr und mehr verlernen, ist das konsequente Nein sagen. Erlernt wurde das ständige Aufbürden von weiteren Verpflichtungen größtenteils in der modernen Arbeitswelt. Schließlich verlangt es der Arbeitsmarkt flexibel zu sein und mehr als alle anderen leisten zu können. Dieses Verhaltensmuster hat sich schleichend auf das Privatleben übertragen. Gesund ist das nicht. Wer ständig bereit ist anderen zu helfen, jede Herausforderung annimmt und dabei sich selbst völlig verausgabt, riskiert dauerhaft unter der Last zusammenzubrechen. Damit wäre niemandem geholfen. Daher ist es elementar für die dauerhafte Gesundheit kritisch zu hinterfragen, was möglich ist und welche Bitten besser ausgeschlagen werden.

Ruhetag integrieren

Die ständige Erreichbarkeit, die mit Smartphones, Whatsapp und Co. zwangsläufig einhergeht, kann auf Dauer enorm stressen. Ein Ruhetag ohne Handy und sonstige Ablenkungen kann extrem befreiend wirken und den Alltag bereichern. Es kommt zu einer deutlichen Entschleunigung und es besteht die realistische Chane Energie zu tanken.

Abschied von sozialen Netzwerken

Facebook und andere Netzwerke sind massive Zeitfresser. Häufig müssten man gar nicht durch den Tag hetzen, wenn man weniger Zeit im Internet verbringen würde. Fällt der vollständige Abschied von sozialen Netzwerken schwer, sollten diese zumindest für eine Woche gemieden werden. Die Erkenntnis kommt oft schon nach wenigen Tagen.  

Weitere spannende Tipps zur Entschleunigung gibt Bloggerin Hannah Frey in ihrem Blog www.projekt-gesund-leben.de