Das morgendliche Ritual als Rezept für einen tollen Tag

Guten Morgen – wie oft sagt man das in den ersten Stunden des Tages zu seiner Familie, den Nachbarn, Bekannten Freunden oder auch fremden Leuten auf dem Weg zur Arbeit und dann natürlich auch seinen Kollegen.

Natürlich ist diese Begrüßung im Grunde genommen ja erst einmal der Wunsch für einen guten Morgen doch wird er das auch wirklich oder hat er überhaupt eine Chance gut zu werden? Schaut man auf seine persönlichen Gefühle am frühen Morgen, entdeckt man häufig eher Stress, Unbehagen und Missmut statt eines frohen Mutes, der den Tag gut werden lassen kann. Es ist aber auch kein Wunder, wenn man den Tag so beginnt, dass man vom Wecker aufgescheucht in letzter Minute wach wird, wenn überhaupt noch einen Kaffee und etwas Frühstück zu sich nimmt, bevor es dann schon aus dem Haus geht, um seine Aufgaben des Alltags zu erleben. Dieser Stress am Morgen macht einen vielleicht schlagartig wach, eine Voraussetzung für einen guten Tag sieht aber anders aus.

Morgendliche Rituale für einen angenehmen Start in den Tag

Es ist nachgewiesen, dass eine morgendliche Routine dabei hilft, optimal in den Tag zu starten, schon alleine deswegen, weil man sich dieses Ritual selber aussucht. Zurzeit sind Morgenrituale auch durch den Bestseller Miracle Morning in aller Munde. Das Magazin auf Lottoland zum Beispiel berichtet über die große Bedeutung für einen wirklich guten Morgen. Der Autor Hal Elrod beschreibt den perfekten Morgen durch die sechs Schritte:

  • S = Silence (Stille)
  • A = Affirmation (Bekräftigung)
  • V = Visualization (Visualisierung)
  • E = Exercise (Sportübungen)
  • R = Reading (Lesen)
  • S = Scribing (Schreiben)

Das sind sicherlich gute Beispiele, aber es ist wichtig, seine individuellen Rituale zu finden, die auch nicht gleich aus so vielen Schritten bestehen müssen. Ratsam ist einfach ein früheres Aufstehen, damit man in Ruhe aufwachen kann, ohne sofort schon nach dem Öffnen der Augen in den Stress des Alltags zu gleiten, der schon früh genug beginnen wird.

Prominente Rituale – manchmal nur bedingt empfehlenswert

Da man über in der Öffentlichkeit stehende Menschen oft mehr erfährt, gibt es hier auch die ein oder andere Geschichte, die zeigt, wie jeder gewisse Morgenroutinen praktiziert, um gewohnt und für sich persönlich angenehm in den Tag zu starten. Dabei merkt man dann aber schnell, dass es sich bei solchen Routinen um sehr individuelle Geschmäcker handelt. So schlief Margaret Thatcher immer nur vier Stunden, um pünktlich zu ihrer Lieblingssendung Radio wach zu sein. Ludwig van Beethoven zählte immer genau 60 Kaffeebohnen und Victor Hugo ließ sich vom Gewehrschuss wecken, um dann zwei rohe Eier zu essen und sich in einen Wasserbottich auf dem Dach zu legen. Thomas Mann begann nach einem Kaffee den Tag auch mit einem Bad, bevor er dann beim Schreiben eine nach der anderen rauchte. Das Rauchen war auch ein morgendliches Ritual von Winston Churchill, der nach dem Aufstehen seine Zigarre und einen Whiskey genoss.

Video: Unkonzentriert am Morgen?