Warnsignal Schmerz – wann ist eine Schmerzbehandlung notwendig?


Schmerzen sind ein Warnsignal, mit dem der Körper auf ein gesundheitliches Problem reagiert. Oft sind die Schmerzen jedoch so stark, dass eine Schmerzbehandlung erforderlich ist. 

Schmerzen bei Krankheiten und Verletzungen richtig behandeln

Viele Krankheiten oder Verletzungen sind mit starken Schmerzen verbunden. Unabhängig davon, ob es sich bei der Grunderkrankung um Rückenschmerzen oder Migräne handelt, werden zur Schmerztherapie meist bestimmte Schmerzmittel eingesetzt, die für schnelle Linderung sorgen sollen. Allerdings helfen die Präparate nur, wenn diese exakt dosiert und nach ärztlicher Anweisung eingenommen werden. Bei starken Rückenschmerzen ist neben klassischen Wärmebehandlungen und entspannenden Übungen auch der Einsatz eines wirksamen Schmerzmittels notwendig. Akute Rückenprobleme können mit rezeptfreien Arzneimitteln aus der Apotheke bekämpft werden, deren Wirkstoffe den Schmerz betäuben, indem die Übermittlung des Schmerzsignals unterbrochen wird. Bei leichteren bis mittleren Schmerzen werden sogenannte peripher wirksame Analgetika, die ohne Rezept erhältlich sind, eingesetzt.

Diese Präparate, die Wirkstoffe wie Paracetamol, Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure enthalten, wirken nicht nur schmerzstillend, sondern auch fiebersenkend und teilweise entzündungshemmend. Mittlerweile sind Medikamente, die gegen Schmerzen wirken, auch online verfügbar. Vor allem in der Shop-Apotheke gibt es eine große Auswahl an Schmerzmitteln. In dieser führenden Online-Apotheke besteht die Möglichkeit, Arzneimittel und Medizinprodukte online, telefonisch oder im Live-Chat zu beziehen. Die Auslieferung erfolgt meist noch am selben Tag.

Kombinationsanalgetika und Mischanalgetika, die zur Schmerzbekämpfung eingesetzt werden, enthalten sogar zwei oder mehrere schmerzstillende Substanzen. Da in Mischanalgetika auch psychotrope Substanzen, die auf die Psyche wirken, enthalten sein können, besteht das Risiko, dass Mischpräparate zu einer Abhängigkeit führen. Deshalb sollten diese Arzneimittel nur nach ärztlicher Verordnung angewendet werden. Aufgrund der anregenden Wirkung kann es bei koffeinhaltigen Schmerzmitteln zu temporären Blutdrucksteigerungen kommen. Damit Schmerzmittel ihren Zweck erfüllen und ihre Wirkung nur dort entfalten, wo diese benötigt wird, müssen die Medikamente richtig dosiert werden. Eine dauerhafte Schmerzmittel-Einnahme sollte mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. 


Zu häufige Schmerzmitteleinnahme vermeiden

Zu den am häufigsten verordneten Schmerzmitteln gehören die Analgetika, die zur Behandlung von Schmerzen bei orthopädisch-rheumatischen Beschwerden, Migräne, entzündlichen Infektionen im HNO-Bereich und gynäkologischen Schmerzzuständen verschrieben werden. Aufgrund ihrer Wirkweise und ihres Einsatzspektrums werden diese Präparate in stark wirksame Schmerzmittel und schwach bis mittelstark wirkende Arzneimittel unterteilt.

Von der Weltgesundheitsorganisation WHO werden Schmerzmittel, die schwach bis mittelstark wirken, als Mittel der 1. Stufe bezeichnet, während schwache Opioidanalgetika als Schmerzmittel der 2. Stufe gelten. Zu den Schmerzmitteln der 3. Stufe gehören die Opioide. Meist werden zur medikamentösen Schmerzbekämpfung jedoch nicht-opioide Analgetika eingesetzt. Die schmerzlindernd und entzündungshemmend wirkenden Schmerzmittel hemmen die Prostaglandin-Bildung. Diese körpereigene Substanz ist ursächlich an der Entstehung von Schmerzen, Entzündungen und Fieber beteiligt.

Die Wirkung von Schmerzmitteln kann durch die Einnahme von Psychopharmaka verstärkt werden.
Psychoaktive Substanzen verändern das Schmerzerlebnis, indem Schmerzen weniger intensiv wahrgenommen werden. Schmerz-Patienten, die unter einer chronischen Schmerzkrankheit leiden, werden deshalb häufig mit trizyklischen Antidepressiva behandelt. In der Schmerztherapie werden die Arzneimittel mit den Wirkstoffen Amitriptylin, Doxepin oder Imipramin jedoch in einer niedrigeren Dosierung als zur Depressionsbehandlung eingesetzt. Zu den Antidepressiva, die das Schmerzempfinden positiv beeinflussen können, gehören vor allem Duloxetin und Mirtazapin. Bei der Einnahme von Schmerzmitteln muss sowohl auf die richtige Dosierung als auch auf mögliche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln geachtet werden. Einnahmefehler können zu Komplikationen oder unerwünschten Nebenwirkungen führen. Grundsätzlich sind alle rezeptfrei erhältlichen Schmerzmittel ausschließlich zur Behandlung leichter bis mittelstarker Schmerzen zugelassen. Diese Präparate dürfen nur wenige Tage hintereinander eingenommen werden.

Um das Risiko von Nebenwirkungen auszuschließen, darf die festgelegte Tages-Höchstdosis nicht überschritten werden. Darüber hinaus sollte eine zu häufige Schmerzmitteleinnahme vermieden werden, da der Körper sich mit der Zeit an das Medikament gewöhnt und die Wirkung nicht mehr so effektiv ist. Es empfiehlt sich, die ausführlichen Informationen
zum Präparat, Dosierung und Einnahmedauer auf dem Beipackzettel sorgfältig zu lesen. Fragen zur Einnahme und zum Wirkungsspektrum von Medikamenten können in der Arztpraxis oder in der Apotheke besprochen werden.