Die wichtigsten Punkte beim Gebrauchtwagenkauf

Der Kauf eines neuen Autos ist immer eine emotionale Sache, denn irgendwie gehört der Wagen auch zur Familie. Die meisten Autofahrer entwickeln mit der Zeit eine enge Beziehung zu ihrem Gefährt.

Gebrauchtwagenkauf: Worauf Sie unbedingt achten sollten

Wenn der Tag kommt und man einen neuen Wagen kauft, muss es nicht immer ein teurer Neuwagen sein, denn auch gebraucht bekommt man das ein oder andere Schnäppchen. Doch gerade für Laien ist es häufig schwer, hier die Spreu vom Weizen zu trennen und nicht über den Tisch gezogen werden.

Seriosität des Verkäufers

Wollen Sie einen Wagen von einem Privatmann kaufen und der Wagen hat ein rotes Kennzeichen, dann sollten die Alarmglocken klingeln. Rote Kennzeichen bekommen nur Händler.

Ebenso sollten Sie hellhörig werden, wenn Sie gefragt werden, für welches Auto Sie sich interessieren, denn wer verkauft schon mehrere Autos, wenn es nicht ein Händler ist.

Überprüfen Sie, ob der Verkäufer mit dem eingetragenen Besitzer identisch ist. Selbst wenn mal Bekannte für jemand ein Auto verkaufen, könnte auch das ein Hinweis auf einen Händler sein, der sich als privater Verkäufer ausgibt. So kann man Vertrauen wecken und versuchen, der Sachmängelhaftung zu entgehen.

Besonders vorsichtig sollten Sie sein, wenn Sie keine befriedigenden Antworten auf Fragen nach Unfallschäden oder Reparaturen bekommen.

Nehmen Sie in jedem Fall bei der Besichtigung einen Freund oder Angehörigen mit, denn vier Augen sehen mehr als zwei.

Technischer Zustand des Wagens

Auch als technischer Laie kann man einen ersten Check durchführen, indem man prüft, ob der Wagen lückenlos scheckheftgepflegt ist.

Zu viele Vorbesitzer können auch ein Hinweis darauf sein, dass das Auto wegen technischer Probleme häufig verkauft wurde, gerade wenn die Dauer relativ kurz war.

Lassen Sie sich das Prüfprotokoll der letzten Hauptuntersuchung vorlegen. Dieser Bericht muss ohnehin bis zur nächsten Untersuchung aufbewahrt werden.

Tipp: Lassen Sie das Auto bei einem Gebrauchtwagen-Check in einer Werkstatt, die unabhängig vom Händler ist, prüfen. Gerade als Laie kann man aber schnell auf kosmetische Verschönerungen hereinfallen. Daher sollten Sie die Experten vom TÜV, ADAC oder Dekra heranziehen und den Gebrauchtwagen von ihnen auf Herz und Nieren überprüfen lassen.

In jedem Fall sollten Sie eine Probefahrt machen, um sich einen Eindruck über den Wagen zu verschaffen.

Vor der Probefahrt mit einem Gebrauchtwagen sollten Kaufinteressenten eine schriftliche Vereinbarung mit dem Verkäufer treffen, was im Schadensfall passiert.

Unkomplizierte Zulassung

Haben Sie sich für ein neues Auto entschieden, dann muss der Wagen noch zugelassen werden. Das ist ein Ärgernis. Gerade wenn Sie berufstätig sind, haben Sie sicher keine Lust, einen wertvollen Urlaubstag bei der Zulassungsstelle zu verbringen. Für wenig Geld können Sie hier einen Zulassungsdienst beauftragen, der Ihnen den lästigen Behördengang abnimmt. Sie können sich auch Ihr Wunschkennzeichen besorgen lassen oder im Fall einer Überführung die Dienste der Anbieter in Anspruch nehmen. Sie kennen sich mit Kurzzeitkennzeichen und den erforderlichen Versicherungen aus. So können Sie wertvolle Zeit sparen, denn Sie müssen sich nicht um die Formalitäten kümmern, sondern sich nur auf Ihr neues Auto freuen.