Baumaschinen mieten: Was ist versichert?

Wer auch immer ein Baugerät mieten möchte, der sollte sich zunächst im Voraus erkundigen, ob diese hinreichend versichert wurden.

Diese sollte im Schadensfall nicht nur für die Schäden an den jeweiligen Baumaschinen wie beispielsweise am Kettenbagger, Lkw Kipper, Kipplaster oder bei einem anderen Kippfahrzeug aufkommen, sondern auch für mögliche Beschädigungen an Gebäuden oder bei entstandenen Personenschäden.

Bagger

Ein Bagger kann viel schaffen aber auch kaputt machen

Die Entleiher solcher Geräte haben in der Regel eine eigene Versicherung abgeschlossen. Allerdings sollte man sich über die Höhe der möglichen Selbstbeteiligung informieren. Diese kann im Falle von Diebstahl oder Vandalismusschäden äußerst beträchtlich sein. Entsprechende Diebstahlversicherungen können im Bedarfsfall, wenn diese nicht schon im bestehenden Versicherungsschutz beinhaltet ist, dazu gebucht werden.

Unsere Empfehlung: Versicherung gegen Maschinenbruch

Eine Versicherung gegen Maschinenbruch muss aber das Minimum an Versicherungsschutz darstellen. Denn Personen, die völlig ungeübt mit dem Umgang von Baumaschinen sind, können durch mögliche Fehlbedienungen der Geräte beträchtliche Schäden an den Maschinen verursachen. Aber auch Schäden, die durch Konstruktions- und Materialfehler, durch Über- und Unterdruck, Kurzschluss oder Überspannung entstanden sind, wären in einer solchen sogenannten
Maschinenbruchversicherung abgedeckt. Des Weiteren deckt diese Versicherungsart auch Schäden ab, die durch Öl- oder Schmiermittelmangel oder durch ein Versagen von Mess-, Regel- oder Sicherheitseinrichtungen entstanden sind. Gleichfalls sind hierin auch Beschädigungen abgedeckt, die durch Naturgewalten wie Sturm, Frost oder Vereisung entstehen können.

Walze

Baumaschine mieten? Bitte gut versichern!

Nicht im Versicherungsschutz einer Maschinenbruchversicherung enthalten sind Schäden, die absichtlich vom Betreiber oder Besitzer herbei geführt wurden sowie die normalen Abnutzungserscheinungen, die durch den regulären Betrieb der Maschinen entstehen. Ausgenommen sind gleichfalls Schäden, die durch Krieg, atomare Unfälle, Anschläge oder Erdbeben verursacht wurden.

In der Regel werden Baumaschinen nur an volljährige Personen ausgeliehen, die einen gültigen Personalausweis vorweisen können. Bei größeren Baumaschinen wie bei einem Lkw Kipper (mehr Infos auf http://lkw-kipper-mieten.de/), muss unter Umständen ein entsprechender Führerschein vorliegen. Allerdings dürfen zahlreiche Baumaschinen wie Bagger (mehr Infos auf http://www.zeppi-cat.de/), Kräne oder Raupen etc. auch ohne einen entsprechenden Führerschein bewegt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass diese Baumaschinen die zulässige, bauartbestimmte Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h nicht überschreiten. Ausgenommen sind hiervon Traktoren, für die im jeden Fall ein Führerschein der Klasse L vorgeschrieben ist. Um diese Fahrzeuge auch im Straßenverkehr zu bewegen, ist eine gesonderte Zulassung oder ein Versicherungsschutz nicht gesetzlich vorgeschrieben. Diese Art von Baumaschinen unterliegen auch nicht der Steuerpflicht.