Geringerer Tintenverbrauch dank der richtigen Schriftart

Wenn Sie zahlreiche Bewerbungen versenden, fallen Ihnen dabei einige Kosten für Papier, Druck, Mappen und Porto an. Die Druckkosten können Sie aber allein durch die Verwendung einer geeigneten Schriftart reduzieren. Das gilt natürlich nicht nur für Bewerbungen, sondern auch für Ihre alltäglichen Drucke.

Drucker

Bildnachweis: simonekesh Fotolia

Hintergrund

Allein bei „Word“ steht Ihnen eine Unmenge an Schriftarten zu Verfügung. Es gibt aber auch einen eigenen Markt für Schriftarten, auf dem sich zum Beispiel Unternehmen ihre eigene, einzigartige Schrift kaufen können, die zum Beispiel auch spezielle Sonderzeichen beinhaltet. Buchstaben mit sehr dicken Strichen verbrauchen dabei im Druck deutlich mehr Tinte oder Toner als solche mit feinen Haarlinien. Das trifft aber auch auf sehr schlichte Schriften im Gegensatz zu verschnörkelten Schriften mit vielen Details zu. Auch Serifen, also die kleinen Häkchen an den Buchstabenenden, benötigen zusätzliche Tinte; die Verbindung von zwei Buchstaben in einem gemeinsamen Strich hingegen weniger. Sie wird Ligatur genannt.

Funktionen von Schriftarten

Dennoch erfüllen unterschiedliche Schriftarten auch unterschiedliche Funktionen und sollten nicht willkürlich gegeneinander ausgetauscht werden.

  • Zu feine Linien erkennt man bei kleiner Schriftgröße nur noch schlecht.
  • In längeren Fließtexten sorgen Serifen für bessere Lesbarkeit.
  • Formelle Texte sollten frei von verspielten Schnörkeln sein.
  • Als Auszeichnung kann in den Überschriften eine andere Schriftart verwendet werden als im Fließtext.

Wenn Sie Ihre Bewerbung nun also in einer unpassenden Schrift verfassen, nur um Tinte zu sparen, ist dieses Vorgehen sicher nicht zielführend. Es rentiert sich aber, sich über geeignete Alternativschriften zu informieren.

Beispiele für tintensparende Schriften

Ein amerikanischer Schüler berechnete mit Hilfe einer Software, dass seine Schule bei der Umstellung auf eine andere Schriftart 21.000 US-Dollar im Jahr sparen könnte. Tatsächlich gehören die beiden am weitesten verbreiteten Schriftarten nicht zu den tintensparendsten:

  • die serifenlose Arial
  • die Serifenschrift Times New Roman

Garamond ist die perfekte Alternative zu Times. Ihre Buchstaben werden etwas kleiner und schmaler gedruckt. Damit ist sie eine der Schriften, die am wenigsten Tinte verbrauchen. Statt Arial kann man sich für Century Gothic entscheiden und damit etwa 30 Prozent Tinte einsparen.

Sie können sich aber auch für 20 Euro die Ecofont für zuhause kaufen. Sie ähnelt der ebenfalls beliebten Verdana. Diese Schriftart ist jedoch speziell dazu entworfen worden, um weniger Tinte zu verschwenden. Die Buchstaben sind „löchrig“, sodass nicht an jeder Stelle Tinte aufgetragen wird. Nach dem Ausdrucken sieht man dies mit bloßem Auge aber nicht. Der Hersteller sieht dadurch ein Einsparpotential von bis zu 50 Prozent. Wie man derartige Schriftarten installiert, ist am Ende dieses Artikels beschrieben.

Nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt schonen

Mit einem geringen Verbrauch an Tinte sparen Sie nicht nur Kosten, sondern tragen auch zum Umweltschutz bei. Dazu erhalten Sie zum Beispiel hier wiederbefüllte Patronen und Kartuschen und können dadurch einen weiteren Beitrag zum Schutz der Natur leisten. Denn sowohl die Tinte und der Toner, die über kurz oder lang im Müll landen, als auch deren entsorgte Patronen und Kartuschen belasten die Umwelt. Zudem werden zur Herstellung Letzterer seltene Erden verwendet. Wer zum Beispiel mit der Wahl einer der vorgestellten Schriftarten Tinte und Toner spart, sorgt auch dafür, dass weniger Kartuschen benötigt werden und weniger Abfall entsteht.