Radikalenfänger und Radikalenhelfer

Wie bereits angedeutet sind es hauptsächlich Umweltgifte, beziehungsweise direkte und indierekte Konsequenzen, die die sogeannte Zivilisation mit sich bringt, die den freien Radikalen bei der Verbreitung im Körper helfen. Doch auch körperlicher, emotionaler und geistiger Stress lassen die „innere Uhr“ schneller ticken, machen Menschen anfälliger für Krankheiten.

Mit „Radikalenhelfern“ sind hier Faktoren bezeichnet, die über freie Radikale im Körper verbreitet werden, diesen so gleichzeitig bei der Vermehrung helfen:

  • UV-Stahlung
  • ionisierte Strahlung Handys, Bildschirmen, Monitoren, etc.
  • Tabakrauch und andere Carcinogene
  • Alkohol
  • Stress
  • starke körperliche Belastung
  • Pestizide
  • Herbizide
  • Industrie- und Verkehrabgase
  • radioaktive Strahlung
  • gegrilltes Fleisch

Als Radikalenfänger werden bezeichnet:

  • Vitamine C und E, Provitamin A
  • Selen (-> wichtiger Bestandteil des körpereigenen „Scavenger-Enzyms“, Glutathionperoxidase)
  • Flavonoide
  • Catechine
  • Anthocyane

Ernährungsempfehlungen: besonders empfehlenswert ist „lokales“ Obst und Gemüse der Saison (durch lange Anfahrtwege gehen Vitamine verloren)

  • grüner Tee anstatt Kaffee
  • Sonnenblumenöl, Weizenkeimöl oder Olivenöl
  • Weintrauben
  • Sojaprodukte
  • Broccoli
  • Äpfel
  • altbewährte Heilpflanzen:
  • Weissdorn
  • Ginkgoblätter
  • Holunder- und Schlehenblüten
  • Wollblumenblüten
  • Mariendistelfrüchte