Geschafft! Fast.
Das Jahr neigt sich dem Ende zu. "Nur" noch die Feiertage, die seltsame
Zeit zwischen den Jahren, dann Silvester und schon geht's "wieder von vorne
los".
Das Jahreskarusell dreht sich weiter, und das immer schneller. Fast
als wäre nichts geschehen, als hätte sich, außer dem neuen
Datum, nichts verändert, setzt das nächste Jahr ein....
Jetzt aber Stopp: auf diese Weise sollte man die Sache nicht angehen.
Wenn man so denkt, begreift man sich als Opfer der Zeit und wird unter
Umständen von ihr "überrumpelt" (siehe hierzu
2000 in der infoquelle).
Und just dieses "Überrumpeln lassen" ist es, was vielen die Weihnachtszeit
verdirbt. Das äußert sich vor allem dadurch, dass das Zusammensein
mit den Lieben oftmals wie ein lästiger Geschäftstermin
abgehakt wird.
Machen Sie sich bewusst, es geht um Ihre Familie und Ihre Freunde.
Die Beziehung zu Ihren Nächsten prägt auch maßgeblich Ihr
.
Es könnte doch so schön sein: "freie" Tage, lecker
Essen, Beisammensein mit Menschen, die einem nahestehen, Technicolor-Spielfime,
Kerzenschimmer und die Aussicht auf noch mehr freie Tage und eine große
(Silvester)Party.
Dennoch kommt es immer wieder zu Streit innerhalb der Familie,
und wer niemanden zum Streiten hat, leidet oftmals unter Einsamkeit
und Depressionen.
Zu kaum einem anderen Ereignis klaffen Erwartungen und Wirklichkeit
so weit auseinander. In den meisten von uns ruht ein "Bild" von Weihnachten,
unterstützt, bestärkt durch Werbesuggestionen und verklärt-nostalgische
Erinnerungen und Erinnerungsfragmente.
Grund genug für uns zu fragen: Was geht hier schief?