Die digitale Signatur wird bei einer von der Regulierungsbehörde
für Post und Telekommunikation anerkannten Zertifizierungsstelle
beantragt. Zertifizierungsstellen für digitale Signaturen gibt es
bei der Deutschen Post, der Telekom und dem Trustcenter (Bundesverband deutscher Banken).
Der Antragsteller muss sich mittels Personalausweis oder Reisepass
bei der Zertifizierungsstelle identifizieren. Der dazu benötigte Antrag
muss auf Papier unterzeichnet werden.
Stimmt die Zertifizierungsstelle dem Antrag zu, erstellt sie den individuellen
Signaturschlüssel.
Dieser besteht aus zwei Schlüsseln, dem geheimen/privaten
(private key) und dem öffentlichen (public key),
die zusammen ein Schlüsselpaar bilden. Alle Zertifikate werden
in einem für jeden zugänglichen öffentlichen Verzeichnis
archiviert.
Durch das von der Zertifizierungsstelle ausgestellte Zertifikat,
wird der öffentliche Schlüssel an eine Person gebunden.
Der geheime Signaturschlüssel wird vom Signaturinhaber auf einem Datenträger
gespeichert (Festplatte, Disc, Chip) der Zertifizierungsstelle gespeichert
und kann vom Signaturinhaber mithilfe eines Passwortes oder eines PIN-Codes
freigeschaltet werden.
Die Kosten für ein Zertifikat sind je nach Anbieter und
Art des Angebots unterschiedlich: