Es könnte doch so schön sein:
statt Samstag morgen loszustürzen um Einkäufe zu erledigen, schläft
man aus. Um 11:00 Uhr bringt der Lieferdienst den abends zuvor bestellten
Grosseinkauf nach Hause, nun muss nur noch alles verstaut werden. Die Bücher
für den anstehenden Kindergeburtstag kommen mit der Post. Ohne einen
Schritt vor die Tür zu setzen kann man ruhig und gelassen ins Wochenende
gehen.
Was natürlich weder E-Commerce noch
Internet bieten können ist das direkte Erleben einer realen,
konkreten Welt mit all ihren Sinneseindrücken und vielfältigen
Möglichkeiten der Kommunikation. Man hat ganz einfach auch
Spass daran über den Markt zu laufen, auch mal was anzufassen oder
zu probieren und Freunde zu treffen.
Doch warum quält man sich auch bei
schlechtem Wetter und mieser Laune noch aus dem Haus, wo man es doch online
so bequem haben könnte? Es ist zum einen die Macht der Gewohnheit,
zum andern das fehlende Vertrauen in das Internet und den E-Commerce
und seine praktische Anwendung, die das Aufblühen des Online-Handels
verzögern.
Auch Unsicherheiten bezüglich der
Besteuerung
und der
bremsen die Entwicklung. Hier stehen auf nationaler, europäischer
und weltweiter Ebene noch viele wichtige Entscheidungen an, die auch miteinander
harmonieren müssen, um einen soliden globalen virtuellen Handelsraum
zu gewährleisten.