Die Peer-to-Peer Technologie (P2P -> "Unter Gleichen",
User mit "gleichen" Rechten) ist zweifellos einer der wichtigsten Zukunftstrends.
Egal ob zur kommerziellen, akademischen oder "privaten" Nutzung, das Lösungs-
und Ideenpotential, das P2P im Informations- und Dateienaustausch
freigesetzt hat und noch freisetzen wird, ist gewaltig.
In einem P2P-Netzwerk ist jeder angeschlossene Computer Server
und Client zugleich. Der User bestimmt selbst welche Resourcen (Software,
Dateien) er dem P2P-Netz zur Verfügung stellt.
P2P-Netzwerke sind nicht neu, bevor die Computer-Industrie mit den zentralisierten
Client-Server-Modellen aufwartete, basierten die Computer-Netzwerke auf der P2P-Technologie.
hat die
P2P-Netzwerke wieder populär gemacht. Aufgrund von Konflikten mit
Urhebergesetzen scheinen die Tage dieser freien Form des Filesharing
gezählt.
Zur Zeit wird fieberhaft daran gearbeitet über eine Million Songtitel
aus dem kontinuierlich aktualisierten Repertoire herauszufiltern. Gelingt
dies nicht innerhalb der nächsten Tage, kann es sein, dass Napster,
zumindest vorübergehend, ganz geschlossen wird.
Von Bedeutung dürfte hierbei auch das für den 9. März
anberaumte Treffen von Klägern (
= Recording Industry Association of America -> vertritt die 5 "Großen"
der Musikindustrie, die etwa drei Viertel des Weltmarkts kontrollieren)
und Beklagten (Napster), sein.
Napster ist jedoch kein "reines" P2P-Netzwerk: ein zentraler Server
fungiert als ein Art "Suchplattform" für die Dateien.
Das Filesharing-System
funktioniert bereits als dezentrales P2P-Netzwerk (). Hier gibt es keinen zentralen Server mehr. Informationsfluss
und Dateientausch sind quasi nicht kontrollierbar.
Nach dem selben Prinzip funktioniert auch das P2P-Filesharing-System,
an dem Microsoft arbeitet. Das Projekt hat den schönen Namen
:
Federated, Available, and Reliable Storage for an Incompletely Trusted
Environment. Das bedeutet, so wortgetreu wie möglich übersetzt:
Zusammengefasste/ Vereinigte, vorhandene und zuverlässige Speicherung
für eine nicht vollständig verläßliche Umgebung.
Wie der Name andeutet, wird hier an Möglichkeiten der Kontrolle
für P2P-Netzwerke gearbeitet, schauen wir mal, was da noch kommt.
P2P-Netzwerke sind optimale Basis und Vehikel für
Wissensmanagement,
für den Austausch von Wissen und Informationen. Auch bei
setzt man auf die Weiterentwicklung der P2P-Technologie, durch die völlig
neue Formen der Zusammenarbeit in den Unternehmen entstehen sollen.
Mehr dazu erfährt man im Text "The Human Side of Peer to Peer" (-->
pdf-Dokument, 19 Seiten, 100KB)
beabsichtigt sich
einzuverleiben.
InfraSearch spielt in der obersten Liga bei der Entwicklung von
P2P-Such-Technologien. Mit dem Kauf soll vor allem Bill Joys (JXTA --> The JXTA initiative will provide infrastructure services
for peer-to-peer applications. unterstützt werden.