Die teilweise zur
Hype ausgearteten Trends --oft von
First Movern
mittels Marketingfeuerwerken ins Leben gerufen-- verschwinden teilweise
so schnell wieder in der Versenkung wie sie aufgetaucht sind. Doch sind
sie sehr wichtig, um Märkte voranzutreiben.
Zum anderen gedeihen im "verborgenen" Trends wie die e-Learning
Plattform "Selfhtml", immer häufiger wird "gegoogelt" anstatt
gesucht, Linux und viele weitere Open-Source-Modelle setzten Fakten.
Wie entstehen Trends? Was ist das besondere an Trendsettern?
Trendsetter sind sehr kreative Menschen, die durch veränderte
Perspektiven, durch die Kraft des Querdenkens, des Unlogischen und
des Chaotischen Trends freisetzen. Kreativität ist die Fähigkeit,
Neues hervorzubringen.
Wie filtern wir die notwendigen Trends, die für die eigene Business-Strategie
benötigt wird?
Man muss nicht jedem Trend hinterherjagen. Im Alltag geht alles ein
wenig langsamer. Das World Wide Web ist noch kein interaktives Fernsehen
oder gar der Stöpsel im Ohr, der uns unterwegs den Stau vorhersagt.
Es lebt immer noch seine heile Welt am besten im purem HTML-Format aus.
Vor allem langsame Verbindungen, zu hohe Onlinekosten
und zu komplizierte Technik behindern momentan die Massennutzung.
Selbst Macromedias Flashtipps lauten dementsprechend: "Make your content
available to all users, including those with disabilities."
Insofern müssen wir uns nicht übereilen. Es gilt auch hier
das Sprichwort: "lieber eine Weile in aller Ruhe nachgedacht, anstatt das
ganze Leben hart zu arbeiten" (Autor unbekannt). Wir können uns in
Ruhe in unserem Fachgebiet über technische Neuerungen informieren,
Trendberichte
und Marktuntersuchungen lesen, um uns ein Urteil zu bilden. Unser
7. Sinn kann uns dabei unterstützen, den richtigen
Zeitpunkt
und Ort, die richtige Gelegenheit zu erkennen, um Trends aktiv umzusetzen
oder um selber zum Trendsetter zu werden.