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Online One-to-One Marketing: Kundenbedürfnisse

Der Online-Kundenkontakt wird, zumindest in naher Zukunft, nicht die Qualität des persönlichen Kundenkontakts erreichen können. Im persönlichen Verkaufsgespräch ist der Kundenbindungsgrad von Qualität der Produkte, vom Preis und von der Beratung abhängig.

Diese Qualität lässt sich ganz einfach noch nicht auf das Internet übertragen, denn Online One-to-One Marketing ist in erster Linie Datenbank-Marketing, doch beim Datenbank-Aufbau sind die Kundendaten offensichtlich immer noch wichtiger als die Kundenbedürfnisse.

Der Bäcker fragt uns ja auch nicht nach unserem Einkommen und wieviel Geld wir für Hobbies auszugeben bereit sind. Er fragt uns höchstens wie die Brötchen geschmeckt haben und darüber freuen wir uns.

Doch zurück zum Online-Handel: Eins der wichtigsten Kundenbedürfnisse ist das Vertrauen in die fachliche Beratung. Hier bietet das Internet, theoretisch, die optimalen Voraussetzungen für den perfekten Verkäufer.

Leider bedeutet One-to-One Marketing im Internet noch immer nichts anderes als "Massenabfertigung" ("One-to-Many Marketing") von Online-Kunden. Aufgrund von Nutzerprofilen werden Produktangebote ausgespuckt, anstatt den Kunden näher nach seinen Wünschen zu befragen und ihm ein angemesseneres Angebot zu machen.

Hierzu kann der virtuelle Verkäufer (durch Wissensdatenbanken generierter, lernfähiger Verkäufer) eingesetzt werden.

Ein wünschenswertes Beispiel:

Kundenfrage: "Mit welchem Handy-Tarif komme ich zur Zeit am besten weg?" Diese saloppe Frage ist Anfangspunkt eines Dialogs zwischen Mensch und Maschine. Nachdem für den Kauf relevante Wünsche und Eigenschaften abgefragt wurden, erhält der Kunde (Nutzer) das für ihn beste Angebot.

One-to-one marketing at its best? Womöglich....

 

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