Ausgabeaufschlag
Besonders beim Ausgabeaufschlag, der zwischen
3 % und 6 % des Kaufpreises beträgt, kann der Kunde verhandeln. Wer
auf ein Verkaufs-, bzw. Beratungsgespräch verzichtet, oder wer eine
grosse Summe in einen Fonds investiert, kann beim Ausgabeaufschlag über
Nachlässe verhandeln.
Bevor man sich für einen Fondsvermittler
entscheidet, sollte man sich darüber im Klaren sein, ob es sich um
eine lang- oder kurzfristige Investition handelt. Fonds mit geringem Ausgabeaufschlag,
aber hohen Verwaltungsgebühren sind für kurzfristige Anleger
attraktiver, während Fonds mit 5 % Ausgabeaufschlag und geringen Gebühren
für langfristige Anleger interessant sind.
Die seit April 1998 in Deutschland zugelassenen
Dachfonds
sind äußerst populär. Bei den Kosten ist hier jedoch zu
bedenken, dass jeweils auch Ausgabeaufschläge der Unterfonds
anfallen.
Verwaltungsgebühr
Jährliche Gebühr in Höhe
von 0,2 % bis 2 % für das Fondsmanagment, die technische Abwicklung
sowie die Kosten für Rechenschaftsberichte und
Verkaufsprospekte. Sie wird dem Fondsvermögen
direkt entnommen. Bei Aktienfonds sollte diese Gebühr nicht mehr als
1,5 Prozent betragen.
Transaktionskosten
Diese Gebühr ist im Fondspreis enthalten.Sie
entsteht durch den Kauf und Verkauf von Fondsanteilen sowie durch den Kauf
oder Verkauf von Wertpapieren.
Depotbankvergütung
Ist eine Gebühr für die Verwahrung
des Fondsvermögens und für die Ausübung der gesetzlichen
Kontrolltätigkeit. Diese Gebühr wird direkt dem Fondsvermögen
entnommen.