Um einen sinnvollen Überblick zu gewinnen, eignet sich folgende Strategie:
Planen Sie sehr sorgfältig Ihren Kapitalbedarf:
- a.) Was ganz genau muss finanziert werden?
- b.) In welcher Höhe und wann müssen Gelder fliessen?
Lassen Sie sich aufgrund dieser Unterlagen
von Ihrer
° Hausbank, von der und von Ihrer
° örtlichen Wirtschaftsförderung beraten.
Schlußendlich können Sie dann noch einen ersten Einblick
in die Förderdatenbank des BMWI, Bundesministerium
für Wirtschaft und Technologie, wagen, ohne gleich den Überblick zu verlieren.
Die Förderdatenbank:
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das
(© BMWI)
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Das
(© BMWI)
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(© BMWI)
Anträge auf Förderung sind häufig kurzfristig nach Veröffentlichung
einer Ausschreibung (zumeist im Amtsblatt der EU) zu stellen. Auch in der
deutschen Förderlandschaft werden immer öfter Ideenwettbewerbe
oder Programme mit kurzen Antragsfristen veröffentlicht.
Wer diese Termine verpaßt,
wird nicht gefördert, auch wenn er alle übrigen Voraussetzungen
erfüllt. Die Kenntnis der Daten ist oftmals entscheidend für
die Förderung und damit ggf. auch für den Erfolg und die Realisierung
eines Projektes.
Beispiele zu Förderprogrammen:
Förderprogramme
der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für den Mittelstand
Das KfW-Mittelstandsprogramm
ist speziell auf langfristige Finanzierungerfordernisse in Deutschland
ansässiger Unternehmen ausgerichtet. Die KfW unterstützt mit
zinsgünstigen Darlehen kleine und mittelständische Unternehmen,
sowie freiberuflich Tätige, bei der Existensgründung aber auch
bei Erweiterung oder Expansion.
Deutsche Ausgleichsbank
- DtA-Startgeld
Die DtA unterstützt
alle Formen der Existenzgründung, wie Errichtung oder Erwerb eines
Betriebes sowie Übernahme einer tätigen Beteiligung. Auch wenn
das Unternehmen erstmal nur als Nebenerwerb, mit späterem Vollbetrieb,
geplant ist, keine eine Förderung möglich sein. Voraussetzung
sind fachliche und kaufmännische Qualifikation.
ERP-Programme (€pean
Recovery Program)
ERP-Programme sind ein Überbleibsel
aus dem Marshall-Plan. Das Ziel dieser in verschiedene Kategorien eingeteilten
Förderprogramme ist ebenfalls, kleinen und mittelständischen
Unternehmen die Gründung bzw. Erweiterung ihrer Unternehmen zu ermöglichen
oder zu erleichtern.
New Opportunities for
Women (NOW)
Diese frauenspezifische
Fördermaßnahme ist ein Projekt der €päischen Union und
bezuschußt die berufliche Vorbereitung und die Gründung eines
Unternehmens oder einer Genossenschaft. Die Zuschüsse sind regional
gestaffelt.
Weitere speziell für
Frauen entwickelte Förderprogramme sind z.B.:"Goldrausch" und "Frauen
in örtlichen Beschäftigungsinitiativen (ÖIB)".
Grundsätzlich:
Detailierte Auskünfte
können Ihnen die verschiedenen Ministrien des Bundes, der Länder
und der EU, sowie die Handwerks- und Industrie- und Handelskammern
geben.
Um den Themenkreis abzurunden, empfiehlt sich noch der Blick
in den Datenbestand der Fördervorhaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, BMBF und des Bundesministeriums für Wirtschaft, BMWi.
Hierbei handelt es sich um die Ausschreibung einzelner, absolut themenorientierter Projekte, die gefördert werden. Beispiel: "Wissensbasierte Studienberatung im Internet (Wissensintensive Dienstleistungen); Laufzeit: 01.12.2001 bis 28.02.2005".