[mk] Das Dilemma:
Je höher die Wahrscheinlichkeit, dass man
von einer Naturkatastrophe unmittelbar betroffen ist, desto geringer sind
die Chancen auf einen bezahlbaren Versicherungsschutz. Beispiel: man wohnt
in einem Hochwassergebiet, in einem Erdbebengebiet o.ä. -
hier kann man keine Elementarschäden -Zusatzversicherung abschliessen,
um die Folgen einer Katastrophe abzumildern. Auch gegen eindringendes
Wasser aus dem Rückstau der Kanalisation kann man sich bisher so gut
wie nicht versichern.
Die Hoffnung:
Auch bei Versicherungen wird natürlich daran
gearbeitet, auf die vermehrten Schäden aus Umweltkatastrophen mit
neuen Versicherungspolicen zu reagieren. Bei der KFZ-Versicherung (Teilkasko)
ist das beispielsweise schon der Fall. Handelt es sich nicht direkt um
einen Krieg oder einen Reaktorunfall, sind Elementarschäden, wie eine
Überschwemmung, in der KFZ-Teilkasko abgesichert. Der Grund: die Masse
an Teilkaskoversicherungen im Land garantiert eine sehr grosse Versicherungsgemeinschaft,
die in der Lage ist, Schäden einzelner Mitglieder aufzufangen.
Wäre jeder Bürger verpflichtet, den Hausrat-, bzw. das Wohneigentum
auch gegen Elementarschäden zu versichern, würde sich auch in
diesem Bereich die Versicherungsgemeinschaft derart vergrössern, das
man künftig evtl. in der Lage sein könnte, auch Hochwasser, Überschwemmung,
Rückstau aus der Kanalisation in allen Gebieten Deutschlands abzusichern.
Dies sind aber natürlich nur wage Zukunftsgedanken