"Bot" ist die Abkürzung für "robot". Bei diesen virtuellen
Charakteren geht es weniger um visuelle Tiefe als um Sprache
und "Köpfchen".
Die Kiwilogic AG hat den ersten virtuellen Vorstandssprecher
gelauncht: Dr. Karl-Ludwig von Wendt, auch in Wirklichkeit CEO von
Kiwilogic, kann als "Lingubot" 24 Stunden am Tag mit Fragen gelöchert
werden, zumindest theoretisch (zur Zeit nur in Englisch).
Mein "Chat" mit dem virtuellen Alter Ego des CEO dauerte nicht lange,
schon nach 2 Sätzen von mir, empfahl er den Kontakt telefonisch fortzusetzen,
Telefonnummern von Filialen in London und Hamburg folgten.
Die Lingubots von Kiwilogic sind mit rund 1000 vordefinierten
Erweiterungen versehen, mit denen die gängigsten Fragen abgedeckt
sind. Alle weiteren Fragen und Antwortoptionen setzt der Website-Betreiber
ein, mithilfe des leicht zu bedienenden Lingubot Creator Assistenten.
In sogenannten "Knowledge Packs" werden branchenspezifische
Wissensbasen erarbeitet, zum Beispiel zum Thema E-Commerce.
Anders als beim größten Teil der Konkurrenz wird auf Extra-Plugins
oder Players verzichtet, die Kommunikation läuft über HTML-Dokumente.
Kunde von Kiwilogic ist z.B. die , für die eine Antwortdatenbank entwickelt wurde.
Ein weiteres Produkt von Kiwilogic ist Leo, der Privat-Keeper
bei .
Informatiker, Computerliguisten, Elektroingenieure
und sogar Philosophen haben fünf Jahre geforscht, um einen
Wissensroboter
für das "effektive Management von digitalen Informationen und menschlichem
Wissen" zu entwickeln.
Die Produktpalette besteht aus Skills Knowbots, Knowledge Robots, Talking
Knowbots. In Sachen Gefühl, Bewusstsein, Augen und Gedächtnis/
Speicherkapazität (Emotions, Consciousness, Eyes, Memory) wird fleißig
weiter geforscht.