INFOQUELLE
-- Wirtschafts NEWSLETTER, Ausgabe: 10.12.1999
Spruch der Woche
"Durch nichts bezeichnen
die Menschen mehr ihren Charakter als durch das,
was sie lächerlich
finden"
J. W. v. Goethe
Ein
schönes Wochenende und eine erfolgreiche Woche wünscht Ihnen
das Team von
:-))
INHALT
am 10.12.1999:
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TV - Tipps
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1. der "neue" Strommarkt
1.1. Fakten
1.2. Stromwirtschaft im Umbruch
1.3. Was bringt die Zukunft
2. Professionelles Telefonieren
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übrigens, was ich noch sagen wollte
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Witz der Woche
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unsere Serviceangebote
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nächste Woche im Newsletter: das neue Jahrtausend kommt, wir sind
gerüstet, unsere Computer auch?
TV
- TIPPS
| Thema: |
Investmentfonds mit ethischen
und ökologischen Anlagekonzepten |
| Sendung: |
3Sat-Börse (3-227-890) |
| Sender |
3Sat |
| Tag,
Datum, Uhrzeit: |
Freitag, 10.12.99, 21:30
- 22:00 Uhr |
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| Thema: |
Visionen für das Jahr
2000: sechs Stunden Zukunftstrends |
| Sendung: |
Computer-Nacht 1999 (83-923-879) |
| Sender |
WDR |
| Tag,
Datum, Uhrzeit: |
Samstag, 11.12.99, 23:40
- 06:15 Uhr |
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| Thema: |
Berufsunfähigkeitsversicherung |
| Sendung: |
WISO (8-730-597) |
| Sender |
ZDF |
| Tag,
Datum, Uhrzeit: |
Montag, 13.12.99, 19:25
- 20:15 |
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| Thema: |
Neuigkeiten rund um den
Computer |
| Sendung: |
NEUES....(2-321-746) |
| Sender |
3Sat |
| Tag,
Datum, Uhrzeit: |
Montag, 13.12.99, 21:30
- 22:00 Uhr |
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| Thema: |
Der Trick mit dem Millenium-Geschäft,
der Klau von Pin-Nummern |
| Sendung: |
Plusminus (152-627) |
| Sender |
ARD |
| Tag,
Datum, Uhrzeit: |
Dienstag, 14.12.99, 21:35
- 22:05 Uhr |
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1.1.
Der "neue" Strommarkt: Fakten
-
Falls
Ihnen die Stromrechnung erschreckend hoch erscheint, bzw. deutlich über
Ihrem Normalniveau liegt, kann das auch an alten Geräten liegen. Die
meisten Stromversorger verleihen kostenlose Verbrauchsmesser, mit
denen Sie überprüfen können was beispielsweise Herd, Waschmaschine,
Kühlschrank, etc. an Strom verbrauchen (auch bei manchen Verbraucherberatungen
gegen eine geringe Gebühr erhältlich)
-
In den
letzten 20 Jahren wurde der Energieverbrauch fast aller Haushaltgeräte
um mindestens 40 % reduziert. Waschmaschinen, zum Beispiel, benötigten
1980 noch 3 kWh für eine Ladung Kochwäsche, heute brauchen sie
dafür im Schnitt 1,8 kWh.
-
Energie-Broker
wie die Ampere AG fassen die Stromnachfragen ihrer Kunden zusammen und
verhandeln auf Basis dieser Gesamtmenge mit den Stromlieferanten. Zielgruppe
der Energie-Broker sind in erster Linie gewerbliche Kunden
-
zur Geschichte
des Stroms: Ende des 19. Jahrhunderts entstanden die ersten Kraftwerke.
Sie lieferten in erster Linie nachts Strom, denn Strom wurde damals fast
ausschliesslich zur Beleuchtung eingesetzt.
-
Vor 100
Jahren schlug der französische Physiker Georges Claude vor, das Stromnetz
von zentraler Stelle aus zu steuern. 1927 wurde seine Idee endlich umgesetzt:
die erste Rundsteueranlage steuerte die Strassenbeleuchtung in Paris,
der Beruf des Lampenanzünders starb aus.
1.2.
Stromwirtschaft im Umbruch
-
Seit Inkrafttreten
des neuen Energiewirtschaftsgesetzes 1998 hat sich vieles verändert:
die Preise sind gefallen und sie werden kräftig weiterpurzeln. Die
Situation des Strommarkts ist durchaus mit der gegenwärtigen Lage
des Telefonmarkts zu vergleichen. In vielen Städten wird derzeit hart
verhandelt, ob und zu welchen Konditionen die neuen Anbieter ihren
Strom durch das schon vorhandene Versorgungssystem durchleiten dürfen.
-
Voraussichtlich
werden nur etwa 20% der Privathaushalte ihren Stromlieferanten in
naher Zukunft wechseln. Hauptgrund hierfür ist das nur schwer durchschaubare
Dickicht von Tarifen, Zahlungszeiträumen, Laufzeiten und Spezialangeboten
der Anbieter.
-
Bei den
gewerblichen
Verbrauchern ist die Lage anders: mehr als ein Drittel ist bereit,
den Stromanbieter zu wechseln, wenn dadurch Geld eingespart werden kann.
-
In Deutschland
ist zur Zeit das RWE aus Essen Marktführer: mit 135 Milliarden
Kilowattstunden machte RWE im Geschäftskahr 1998/99 einen Umsatz von
über 22 Milliarden Mark.
-
Die beiden
Telefonanbieter
Mobilcom und Talkline sind jetzt auch im Stromgeschäft: mit
der gemeinsamen Tochter Best Energy wollen der Berliner Stromkonzern Bewag
und der Rendsburger Telefonanbieter Mobilcom ein völlig neues Produkt
auf dem Energiemarkt anbieten. Best Energy bietet seinen Kunden an, jederzeit
ohne Kündigungsfrist in jeden anderen Tarif zu wechseln.
-
Veba
und Viag wollen ihre Fusion zu einem der größten europäischen
Energiekonzerne schneller als geplant abschließen. Während die
Düsseldorfer Veba Rekordzahlen in den Zusammenschluss einbringt, kämpft
der Münchner Partner Viag mit einem Gewinneinbruch (das Wertverhältnis
zwischen Veba und Viag beträgt 64,5 % zu 35,5 %). Mit dem Verkauf
von insgesamt acht größeren Unternehmen wollen Veba und Viag
ihre Kräfte dann auf die beiden Geschäftsfelder Energie und Spezialchemie
konzentrieren.
-
Am 25.
Mai 1999 eröffnete die erste mitteleuropäische Strombörse
in Amsterdam, ein institutioneller Marktplatz, vergleichbar mit der Wertpapierbörse,
auf dem Angebot und Nachfrage beobachtet und Preise ermittelt werden. Die
Strombörse fungiert außerdem als Plattform für Stromerzeuger,
Verteiler, Händler und Verbraucher. Zusätzlich ermöglicht
die zentrale Abwicklung vieler Transaktionen Kostensenkungen (EEX = European
Energy Exchange).
-
lesen
Sie mehr zum neuen Strommarkt in der Infoquelle:--->
1.3.
Was bringt die Zukunft
-
wenn Sie in Zukunft Ihre Stromversorgung
selbst in die Hand nehmen möchten, finden Sie hier eine ausführliche
Beschreibung der einzelnen Faktoren, die Sie beim "Stromwechsel"
beachten sollten: --->
-
die Preisunterschiede
zwischen den einzelnen Stromanbietern werden zu Beginn nicht sehr gross
sein. Marketing - Strategien, Image und zusätzliche Serviceleistungen
der Unternehmen werden auf dem ohnehin hart umkämpften Markt an Bedeutung
gewinnen und für die Verbraucher bei der Wahl entscheidend sein.
-
Das Internet wird auch
in der Energiebranche als Vertriebs-, Informations und Kommunikationsmedium
zunehmend an Bedeutung gewinnen. Plattformen in diesem Bereich sind schon
jetzt vorhanden. Sie werden weiter ausgebaut, um kostengünstige Beratung
der Verbraucher sowie schnelle und effiziente Kommunikation zwischen Unternehmen
und Konsumenten zu gewährleisten. (Eine dieser Plattformen ist )
-
Die nächste Zukunft, genauer
gesagt der Jahrtausendwechsel, dürfte keinem Kraftwerk in Deutschland
ernstlich Probleme bereiten. Eine Umfrage der VDEW unter den 100 größten
Stromversorgern ergab, dass die meisten ihr Netzleitsystem in Simulationen
bereits ins Jahr 2000 versetzt haben, in keinem Fall hat dieser Test zu
einer Stromunterbrechung geführt. Dennoch haben alle Stromversorger
einen Vorsorgeplan entwickelt: im Problemfall ist die manuelle Bedienung
der Versorgungsanlagen in der Millenium-Silvesternacht ist sichergestellt.
-
Was ist "grüner Strom"?
Es gibt ein zunehmendes Angebot von Öko-Strom, also Strom, der umweltschonend
produziert wurde. Hierzu gibt es jedoch unterschiedliche Auffassungen der
Verbände, Vereine und Institutionen, die Öko-Strom-Zertifikate
ausstellen. So definiert der TÜV Grünstrom als "Strom aus erneuerbaren
Energien" (Wind, Wasser, Biomasse, Geothermie, Sonne, Deponiegas, etc.),
das Freiburger Öko-Institut geht weiter und unterscheidet zwischen
"Grünstrom regenerativ" (zu 100 % aus regenerativen, d.h. erneuerbaren,
Energien) und "Grünstrom effektiv" (zu 50 % aus regenerativen Energien).
Wenn der "grüne Strom" wirklich in dem Maß gefördert wird,
wie die Regierung es sich vorgenommen hat, hat er gute Zukunftsaussichten.
---> Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen
zur Nutzung erneuerbarer Energien vom 20. August 1999
2.
Professionelles Telefonieren
Keep on smiling :-))
Wir haben es alle irgendwo
schon mal gehört oder gelesen: das Lächeln beim Telefonieren
hat große Wirkung. Gerade Aquise-, Vorstellungs- und Verkaufsgespräche
laufen wesentlich positiver und erfolgreicher ab, wenn man lächelt,
wenngleich der Gesprächspartner Ihr Lächeln nicht sehen kann,
er "hört" und "fühlt" es. Die ersten 7 Sekunden sind ausschlaggebend
für den Verlauf des Gesprächs, prägen den persönlichen
Eindruck, den der Gesprächspartner von Ihnen hat.
Das und viele andere praktische
Tipps finden Sie in der Infoquelle.
--->
Übrigens, was ich
noch sagen wollte...
-
Finanzminister Hans Eichel hat
noch ein kleines Weihnachtsgeschenk für die Wirtschaft: anstatt 8
Mrd Mark, die ab dem Jahr 2001 an den Unternehmern an Steuern erspart
werden soll, sind es nun 20 Mrd Mark! Auch Personengesellschaften,
die immerhin rund 90 % der deutschen Unternehmen stellen, werden davon
profitieren. Nach Eichels Plänen spart eine Unternehmen mit einem
Gewinn von 100.000 Mark künftig ca. 1.500 Mark Steuern, bei 150.00
Mark ca. 4.500 Mark Steuern
-
Ab 15. Dezember will das
Plattenlabel Platinum Entertainment mehr als 15.000 Titel legal
zum freien Download (MP3-, Liquid-Audio- und MS-Audio-Dateien) ins Netz
stellen. Auf
wird man dann Künstler wie The Beachboys, Dionne Warwick, Pete Townshend,
George Clinton und viele mehr, sowie eine Reihe klassischer Musik. Platinum
Entertainment rechnet mit einer Steigerung des Tonträgerverkaufs durch
dieses kostenlose Downloadangebot, ausserdem wird die sicherlich hoch frequentierte
Webseite enorme Werbeeinnahmen bescheren.
-
seit 1. Dezember läuft
das erste personalisierte Internetradio auf: .
Bis Mitte Februar sollen 100.000 Musiktitel zur Verfügung stellen,
der User kann selbst entscheiden welche Stücke und welche Informationen
er haben möchte.
Witz
der Woche:
"Tante
Susanne, ich glaube, ich kriege jetzt bald ein Brüderchen," sagt Jan.
"Wie
kommst Du denn darauf?" fragt Tante Susanne.
"Neulich
haben mir alle erzählt, dass Mama krank ist und dann habe ich ein
Schwesterchen bekommen.
Und
jetzt ist Papa krank."
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