INFOQUELLE  --  Wirtschafts NEWSLETTER, Ausgabe: 03.12.1999

Spruch der Woche:
"Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach:
man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
aus "Der Kleine Prinz", Antoine de Saint-Exupéry

Ein schönes Wochenende und eine erfolgreiche Woche wünscht Ihnen das Team von http://www.infoquelle.de  :-))



INHALT am 03.12.1999:

---  TV - Tipps
---  Thema:    Aktieneinstieg: Das 1 x 1 der Börse
     1. Börse, Aktien, Wertpapiere und Anlegerverhalten
     2. Der Informationsfluss
     3. Investment- und Börsenclubs
     4. Börsenspiele
---  Surftip: booklooker.de, der second-hand Büchermarkt
---  übrigens, was ich noch sagen wollte
---  Witz der Woche
---  unsere Serviceangebote
---  nächste Woche im Newsletter: der "neue" Strommarkt



TV - TIPPS
 
Thema: Neuigkeiten zum Thema Computer
Sendung: NEUES (9-413-926)
Sender 3Sat
Tag, Datum, Uhrzeit:  Samstag, 04.12.99,14:00 - 14:30 Uhr 
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Thema: Multimedia-Magazin: Zu Weihnachten ein neuer PC?
Sendung: com.p@ss (49-21-148)
Sender HR
Tag, Datum, Uhrzeit:  Montag, 06.12.99, 21:45 - 22:15 Uhr 
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Thema: Mit Managern auf Abenteuerreisen 
Sendung: Der totale Kick
Sender 3Sat
Tag, Datum, Uhrzeit:  Dienstag, 07.12.99, 18:00 - 18:30 Uhr
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Thema: Lernen lernen, Sprachen lernen, Computer zum Diktat
Sendung: Prima (48-85-392)
Sender HR
Tag, Datum, Uhrzeit:  Mittwoch, 08.12.99, 21.45 - 22.15 Uhr
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1.    Börse, Aktien, Wertpapiere und Anlegerverhalten

Die Börse ist ein Marktplatz, der dem An- und Verkauf von Wertpapieren dient. Wie auf einem Wochenmarkt bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis der Wertpapiere. Hier herrscht eine unvergleichliche Dynamik, die oft irrationalen Stimmungsschwankungen der Anleger werden geprägt durch aktuelle Firmeninformationen, politische Entscheidungen und eine ständig brodelnde Gerüchteküche. Mit einer Mischung aus wissenschaftlicher Marktanalyse und einer Portion Glück können Sie durch Börsenspekulationen schnell gutes Geld verdienen.
Das wohl bekannteste Beispiel  für den Höhenflug einer Aktie dürfte Bill Gates mit seiner Firma Microsoft sein, der seine Aktien beim Börsengang für 1 Dollar verkaufte. Diese Aktien sind heute ca. 100 Dollar wert. Die Börse beinhaltet keineswegs nur den Aktienhandel. In unserem neuen Börsenteil finden Sie wichtige Grundinformationen zur Börse und den einzelnen Wertpapierarten, sowie aktuelle Nachrichten und Adressenmaterial.

--->    http://www.infoquelle.de/Finanzen/Boerse/index.php

Die Computer- und Chiptechnologie sind weiter auf dem aufsteigenden Ast und auch Bill Gates ist noch am Ball, wenn zur  Zeit auch etwas geschwächt durch schwierige Verhandlungen mit dem Kartellamt. Weitere Wachstumsbranchen sind Medien-, Internet-, Bio-, Umwelt und Medizin-Technologie, doch vor jedem Wertpapierkauf sollten Informationen zur jeweiligen Firma beschafft werden.
Patentrezepte für den Erfolg an der Börse gibt es nicht, hüten Sie sich vor Leuten, die so etwas anbieten. Verlassen Sie sich nicht auf den Zufall, sondern informieren Sie sich und das vor allem regelmässig, um Kursschwankungen beobachten zu können.
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Kanzler Schröder wird heute den Vorschlag unterbreiten, Gewinne aus dem Aktienverkauf generell mit 25 % zu besteuern, zur Zeit sind Aktiengewinne noch steuerfrei, wenn zwischen Kauf und Verkauf der Wertpapiere mehr als ein Jahr liegt. Parallel dazu wird er vorgeschlagen, die Quellensteuer (Steuer auf alle Kapitalerträge) von 31,6 % auf ebenfalls 25 % zu senken.Wir sind gespannt wie's weitergeht!
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Die Kugel rollt...
"Die Börse - Der Schicksalskick als Freizeitspektakel", so lautet der Titel einer Studie des Rheingold-Instituts über das Anlegerverhalten an deutschen Börsen. Das Aktienfieber, hat, durch den Börsengang der Telekom entfacht, mittlerweile Millionen von Kleinanlegern erfasst. Dieser jungen Börsengemeinschaft bescheinigt die Studie "äußerste Emotionalität" im Anlegeverhalten. Vom "ängstlichen Prozentjäger" über den "Schicksalshasardeur", "Gelegenheits-Spekulanten", "stillen Teilhaber" bis hin zum "System-Zocker" und "Börsen-Voyeur" reichen die Charakteristiken/Beschreibungen der Anlegertypen, die, laut Autor Hans-Joachim Karopka,  den überwältigenden Teil der gegenwärtigen Kleinaktionärs-Szene stellen. Gibt es denn wirklich keine "normalen" Kleinanleger mehr?



2.    Der Informationsfluss

Die Grundlage jeder Spekulation sind gute Marktkenntnisse und ein Gespür dafür, wie sich politische-, Markt- und Unternehmensentwicklungen auf die Aktienkurse niederschlagen. Die richtige Portion Information besteht aus Zugriff auf Analysen, Bewertungen, Empfehlungen, Aktienkurse, aktuelle Nachrichten zum politischen und wirtschaftlichen Geschehen. Seit dem Börsengang der Telekom 1998? ist die Begeisterung vieler Kleinanleger in Deutschland entfacht. Wer erst mal vom Aktienfieber gepackt worden ist, den lässt es so schnell nicht los, kann man doch heute auch als "Börsenamateur" gute Gewinne erzielen. Neueinsteigern ist zu empfehlen sich erst einmal zu überlegen in welchem Rahmen man ins Aktiengeschäft einsteigen will.

Für Kleinanleger ist die Wahl des Partners, also der Bank, Direktbank oder Online-Brokers von grosser Wichtigkeit: hier sollte man erst mal die unterschiedlichen Service-Angebote und Kosten wie Depotgebühren und Provisionen vergleichen (Vergleich: http://www.infoquelle.de/Vergleiche/index.htm). Ansonsten ist der Einstieg ins Aktiengeschäft ist gar nicht so kompliziert wie viel annehmen. Wer erfolgreich sein will muss "up-to-date" sein, in jeder grossen Tageszeitung werden werden Kurse, Analysen, Firmeninformationen und Prognosen veröffentlicht. Darüberhinaus gibt es Wirtschaftsmagazine (Handelsblatt, Wirtschaftswoche, DM) mit tiefergehenden Informationen, und last but not least die Börsennews-Sendungen und Videotexttafeln im Fernsehen, die teilweise sogar mehrmals täglich aktualisiert werden. In unserem Börsenteil können Sie nachschlagen wie das Zahlen- und Abkürzungskauderwelsch der Börsentabellen zu verstehen ist un dfinden viele weitere Tipps und Anregungen zur Informationsbeschaffung. Alle wichtigen Daten sind inzwischen auch auf zahlreichen Internetseiten zu finden. Hier finden Sie eine Auswahl wichtiger Adressen:
--->    http://www.infoquelle.de/Finanzen/Boerse/Adressen.php, http://www.infoquelle.de/Finanzen/Boerse/Direktbanken_im_Vergleich.php



3.    Investment- und Börsenclubs

1963 führte die "Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V." die Investmentclubs in Deutschland ein. Mittlerweile gibt es über 5000 deutsche Investment- und Börsenclubs. Die Grundidee ist, dass ein Zusammenschluss von Privatpersonen, die, nach einer einmaligen Zahlung von 500 bis 1.000 Mark, Beiträge zwischen 50 und 300 Mark monatlich in eine Gemeinschaftkasse einzahlen. Auf allmonatlichen Treffen wird vereinbart in welche Wertpapiere die Beiträge der Mitglieder investiert werden. Die Vorteile liegen auf der Hand: erstens: das Risiko wird auf mehrere Personen verteilt, zweitens: die Informationsdichte ist höher, drittens: fruchtbarer Erfahrungsaustausch zwischen weniger erfahrenen Mitgliedern und Experten.
Der Bundesverband der Börsenvereine an deutschen Hochschulen (BVH) bietet am 4. Dezember '99 einen Informationstag in neun Städten Deutschlands (Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Leipzig, München und Stuttgart) an. Hier können Sie Vorträge, Präsentationen und Investor-Relation-Veranstaltungen besuchen, die einzelnen Programme finden Sie unter http://www.aktionstag.de/
--->    Bundesverband der Börsenvereine an deutschen Hochschulen e.V., Schloss, 68131 Mannheim, Tel.: 0621-1595-417, Fax.: 0621-1594-200,  (http://bvh.org)



4.    Börsenspiele

Tipp: Fangen Sie mit Ihrem eigenen, privaten "Börsenspiel" an: Kaufen Sie sich eine Wirtschaftszeitung, suchen 5 bis 10 Aktien aus, die Ihnen vielversprechend erscheinen und legen fest, zu welchem Preis Sie wieviele Aktien kaufen möchten. Nun verfolgen Sie über einen gewissen Zeitraum, den Sie selbst bestimmen, wie sich "Ihre" Aktien entwickeln. Dokumentieren Sie Gewinne und Verluste, die Sie gemacht haben. So können Sie mit der Zeit ein Gefühl für Tendenzen und Schwankungen bei den für Sie interessanten Aktien entwickeln.
Auch im Internet können Sie an kostenlosen Börsenspielen teilnehmen. Hier können Anfänger erste Schritte unternehmen, ohne gleich mit ernsthaften Konsequenzen rechnen zu müssen, wenn mal was schief geht. Alten Hasen bietet sich hier Gelegenheit, neue Strategien zu testen.
Das grösste Börsenspiel, mit über 30.000 Teilnehmern finden Sie unter http://www.boersenspiel.de. Hier wird Ihnen Ihr Depotstand wöchentlich per Email zugesendet, der Spielzeitraum ist unbegrenzt, wodurch Sie lernen können was für langfristigen Erfolg an der Börse entscheidend ist.
Interstoxx bietet ein Jahres und ein Wochenbörsenspiel an. Die Teilnahmebedingungen sind einfach und unverbindlich, man muss sich nur korrekt anmelden. Mit dem richtigen Tipp können Sie beim Wochenspiel Aktien im Wert von 2000 Mark gewinnen: http://spiele.interstoxx.de/teilnahmebedingungen.shtml
Viele weitere Börsenspiele finden Sie unter:  http://www.infoquelle.de/Finanzen/Boerse/Adressen.php



Surftip: booklooker.de, der second-hand büchermarkt

Eine neue Idee kommt von zwei jungen Mänenrn aus Düsseldorf und Essen. Sie gründeten eine Bücherbörse im Internet, ein kostenloser Service für kommerzielle- und Privatanbieter. In der umfangreichen, nach Themen kategorisierten Datenbank kann jeder Nutzer Bücher kaufen und verkaufen. Privatanbieter können mit Benutzernamen und Passwort jederzeit ihr Angebot abändern, Antiquariate können ihren kompletten Bestand in die Datenbank integrieren. Eine prima Sache, vor allem für Computerliteratur, die man, nachdem man sich in die Programme eingearbeitet hat, zumeist nicht mehr braucht, oder für Studenten, die oft erhebliche Kosten für Fachliteratur haben und die Bücher nach den Klausuren gerne wieder loswerden wollen.
--->    http://www.booklooker.de



Übrigens, was ich noch sagen wollte...
Witz der Woche:
"Nenne mir die vier Elemente", verlangt der Lehrer von Yvonne.
Das Mädchen zählt auf: "Erde, Wasser , Feuer und Bier."
"Bier, wieso denn Bier?" will der Lehrer wissen.
"Immer wenn mein Vater Bier trinkt, sagt meine Mutter: Jetzt ist er wieder in seinem Element."


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