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Wie funktioniert Permission Marketing?

Aller Anfang ist schwer, das trifft auch auf das Permission Marketing zu.

Gerade die erste E-Mail sollte nur auf ausdrücklichen Wunsch des Verbrauchers gesendet werden. Andernfalls fällt das gesamte Konzept des Permission Marketing gleich zu Beginn in sich zusammen wie ein Kartenhaus in einem zugigen Zimmer.
 

Wie kommt man an die Adressen?

Viele Verbraucher sind durchaus bereit, ihre persönliche Daten selbst preiszugeben, wenn sie dafür nützliche Informationen oder andere Vorteile erhalten.

Art und Medium der Erstansprache sind vom Umfang des Werbebudgets abhängig. Das soll keineswegs heißen, dass auch der Erfolg von der Höhe der Investitionen abhängt.

Nachdem effizientes Permission Marketing am erfolgreichsten über E-Mail-Marketing funktioniert, ist auch der "erste Schritt" im Internet besonders


 

Erstansprache in Online-Medien:

  • Werbeanzeigen in themenverwandten Newslettern (nicht bei der Konkurrenz!);
    • preiswert
    • hohe Zielgruppen-Treffsicherheit
    • flexibler Zeitrahmen
  • Bannerkampagnen: "Gute Banner" (ansprechendes Design, anspruchsvolle Inhalte) sind auch heute noch erfolgreich.


Erstansprache in Offline-Medien:

  • Anzeigen in Printmedien
  • Werbung in "Funk und Fernsehen"
  • durch Teilnahme an oder Sponsoring von bestimmten Events
  • Veranstaltung eigener Events und Hausmessen
  • verschiedene Direktmarketing-Aktionen
  • Plakataktionen
  • Messen
  • persönliche Ansprache auf der Strasse, wie beispielsweise bei der Werbung für Zeitschriftenabonnements.

Permission Marketing kann auch als Invitation Marketing bezeichnet werden: Der Kunde wird eingeladen, sich auf eine Kunden-Anbieter-Beziehung einzulassen.

Hauptziel des ersten Kontakts ist es, den Wunsch nach weiteren Kontakten herzustellen. Das wird durch die Ankündigung von Vorteilen für den Verbraucher erreicht.

Diese "Vorteile" - im Fachjargon als "Incentives" (Anreize) bezeichnet - können materieller und immaterieller Art sein. (Wer nicht hält, was er verspricht, hat keine Chancen).

Je attraktiver die Belohnung ist, umso mehr neue Interessenten werden durch die beste Art der Werbung, der Mund-zu-Mund-Werbung, von dem Angebot profitieren.
 

Beispiele für Geschenke materieller Art:

  • "virtuelle Geschenke" wie Bildschirmschoner, E-Cards, sympathische Animated Gifs zum Runterladen
  • Werbegeschenke: am besten so nützlich wie nur irgend möglich (Klassiker sind noch immer Schreibwaren)
  • Kundengeschenke: Stammkunden bekommen zur Belohnung Geschenke zu festlichen Anlässen


Beispiele für Geschenke immaterieller Art:

  • relevante Informationen und nützliche Tipps
  • Unterhaltung: auf die entsprechenden Zielgruppen ausgerichtet
  • Beachtung: wer auch auf die produktspezifischen Probleme der Verbraucher eingeht, auch wenn dies nicht dem "direkten" Verkauf dienlich sind, sammelt auf jeden Fall Pluspunkte für die zukünftige Beziehung zum Kunden


Fazit: Permission Marketing ist ein ausgezeichnetes Instrument, Kunden zu halten und neue Kunden zu gewinnen !

 

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