Wer sein Angebot aus den Fluten an Werbebotschaften hervorheben
möchte, hat mit Permission Marketing im Gegensatz zum Massenversand
wesentlich bessere Chancen, die (verdiente) Aufmerksamkeit zu erlangen.
"Turn strangers into friends and friends into customers!" Das
ist die Quintessenz von "Permission Marketing", dem Buch des Amerikaners
Seth
Godin, der den Begriff Permission Marketing prägte. Das
erste Beispiel für seine These liefert er sogleich auf der WebSite
:
"To get four free chapters, just type your e-mail address in this box and
hit submit. We'll send you four chapters by return e-mail."
("Permission Marketing". Simon & Schuster, Mai 1999. Seth Godin
war Gründer und CEO of Yoyodyne (Direktmarketing); Yahoo hat das Unternehmen
1998 übernommen, ).
Kunden und potenziellen Neukunden wird die Entscheidungsfreiheit
darüber gegeben, welche Produktinformationen und Neuheiten sie "abonnieren"
möchten. Die Zielgruppe stellt sich sozusagen selbst und hilft
so mit, die Treffsicherheit der Werbeaktionen zu verbessern.
Um einen Anreiz (Incentive) zu schaffen, das eigene Angebot
vorstellen zu dürfen, wird den Interessenten ein Zusatznutzen
in Aussicht gestellt, der aus wertvollen Tipps, Informationen,
kleinen
Geschenken, Teilnahme an Preisausschreiben oder Wettbewerben
bestehen kann.
E-Mail und Newsletter sind das ideale Medium für
Permission Marketing. Per Mail ist es für die Verbraucher/ User besonders
einfach, sich bei den für sie interessanten Angeboten "einzuklinken".
Genauso einfach ist es allerdings auch den Mail-Verteiler wieder zu verlassen.
Immer mehr Verbraucher nehmen per E-Mail Kontakt zu den Anbietern
auf. In den USA kamen schon 1999 fünf Prozent der Kundenanfragen
an Unternehmen per E-Mail.
Permission Marketing im Gegensatz zur sog. Massenwerbung
Die erlaubte, individualisierte, bzw. personalisierte Form
der Kundenbindung kann unter folgenden drei Aspekten als Gegenstück
zur herkömmlichen Werbung betrachtet werden: