... und wie man sie für das Online Marketing nutzen kann
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Die Lebenssituation, in der Werbebotschaften
im Internet empfangen werden, läßt sich nicht immer vorhersehen.
Der TV-Spot versucht, die Zielgruppe in einer entspannten Situation
anzutreffen -gerne innerhalb fröhlicher Sendungen-. Wann und in welcher
Situation ein Mail abgeholt wird, läßt sich aber absolut nicht
vorhersagen.
Für eine optimale Aufnahmebereitschaft der werbenden Information
ist die Stimmung aber sehr entscheidend. In traurigen oder emotional sehr
aufgewühlten Momenten gehen Werbebotschaften leicht unter. Herrscht
schlechte Laune vor, werden Informationen sehr viel mehr hinterfragt. Bei
guter Laune hingegen signalisiert uns unser Gehirn, wir und unsere Umwelt
sind o.k.
Lösungsansätze, bzw. Stärken des Internets, die dies
ausgleichen können:
Nehmen wir noch einmal das Beispiel Werbemail. Anhand eines wortgewaltigen
Hinguckers in der Betreffzeile ist der potentielle Kunde geneigt, das Mail
nicht sofort zu löschen, wenn es im unpassenden Moment hereinschneit.
Hat der Angesprochene dann Lust, das Mail zu lesen, wird er sich vielleicht
sogar intensiver mit dem Inhalt auseinandersetzen als ein Plakat in der
U-Bahn es je meistern könnte. Wird der Leser nun auch vom Inhalt nicht
enttäuscht, verstärkt sich sogar noch die Möglichkeit, dass
er sich weiter mit dem werbenden Unternehmen beschäftigt.
Besonders rationelle, kognitive Informationen eigenen sich gut für
diese Art der Werbekommunikation. Die Gestaltung der Betreffzeile sollte
den Regeln der Zeitungsheadlines folgen.