Das Worldwide Web ist noch immer in erster Linie ein Informationsmedium
und wird es auch bleiben, solange das Cybercash- und das Breitbandproblem
nicht ein für allemal vom Tisch ist. Auch E-Mail-Marketing ist ein
rein informationsbasiertes Marketingtool. Auf den Punkt gebracht bedeutet
E-Mail-Marketing: potentielle Kunden erhalten per Werbemail oder Newsletter
Mehrwertinformationen, bzw. diskutieren in Ihrer Mailingliste.
Werbemails:
Der unaufgeforderte Versand reiner Werbemails heißt Spam und ist
nicht wirklich beliebt, um dies einmal sehr elegant auszudrücken.
Diese Versandform der Werbebotschaft sollte nur eingesetzt werden, wenn
man wirklich ein konkretes, persönliches Anliegen an den Adressaten
hat.
Versand von Pressemeldungen per Mail:
Die Pressemeldung ist zum einen die verfeinerte Form des Werbemails. Zum
anderen gibt es für börsennotierte Unternehmen die Pflicht, bei
besonderen Vorkommnissen und Quartalsabschlüssen eine Pressemeldung
zu verschicken - die sogenannte adhocMeldung. Über allem steht
die Frage, ob die Information wirklich wichtig ist -> für die Leser
!
Newsletter:
Wörtlich übersetzt: "Briefe mit aktuellen Nachrichten", haben
den Charme der erlaubten Botschaft. Wer einen Newsletter abonniert, ist
interessiert an den angebotenen Themen. Das Abonnement des Newsletters
basiert auf dem sog. Permission Marketing, zu deutsch Marketing mit Erlaubnis
(des Kunden). Hier finden Sie Hintergrundwissen zum Umgang mit Permission
Marketing:
Mailingliste:
Wörtlich übersetzt: "Liste von Namen oder Personen, an die eine
Nachricht versandt werden soll". Im Unterschied zum Newsletter haben alle
Mitglieder dieser Liste die Möglichkeit, Nachrichten an alle zu senden.
Während andere Werbeformen durch Gewinnspiele und Gutscheine versuchen,
mit potentiellen Kunden in Kontakt zu treten, gelingt dies in spannenden
Mailinglisten ohne Mühe. Allerdings: Werbebotschaften ohne Nutzen
für die Leser werden durch promptes Feedback als reine Zeitverschwendung
entlarvt. Die Weitergabe von Wissen hingegen wird belohnt durch Aufmerksamkeit
auch für die eigenen Produkte oder Dienstleistungen. Ein wunderbares
Beispiel: die produktnahe Mailingliste des Wirtschaftsmagazins Brandeins
(
).
Anhand des Newsletters stellen wir wichtige Grundlagen des E-Mail-Marketing
vor:
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