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Grundlagen des CRM: Information und Service

There's plenty of fish in the sea, die mit dem Onlinehandel einhergehende Globalisierung verschärft die Konkurrenz. Die Kunden/User wollen ernst genommen werden und sie wollen klare Verhältnisse. Dass der Bekleidungshandel im Internet mehr schlecht als recht geht, wird oftmals mit dem fehlenden "sinnlichen" Erleben des Einkaufs begründet.

Wie lässt sich dann erklären, dass der Versandhandel 1999  20 Milliarden Mark Umsatz mit Bekleidung machte (weniger als 10 % davon stammen aus dem Online-Handel). Kataloge sind doch nicht etwa "sinnlicher" als eine Präsentation im Worldwide Web?

Hauptursache für das Ausbleiben der Onlinekäufer von Bekleidungsartikeln ist die mangelnde Transparenz bei der Erklärung von Bestell-und Zahlungsvorgängen. Hier haben uns die Amerikaner einiges voraus.

Der Unterschied wird recht gut deutlich, wenn zum Beispiel die Informationen von Karstadt, myworld.de (unter "Hilfe", -> Bezahlung/Rückgabe) mit amazon vergleicht (warum amazon dennoch nicht aus den roten Zahlen herauskommt, ist ein anderes grosses Thema). Ein weiteres Beispiel für infomatives CRM ist der Online-Shop von Migros.

Die Reisebranche floriert, doch nur ein Bruchteil der Buchungen erfolgt über die Websites. TUI verzeichnet, nach eigenen Angaben, fast 10 Millionen Besucher auf der Homepage, doch die Online-Buchungen seien, laut TUI-Chef Dieter Zümpel kaum messbar. Das wird gut verständlich, wenn man die TUI-Seite besucht: www.tui.de.

Nirgendwo auf der TUI-Homepage sind Hinweise zu verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten zu finden. Der Vorgang des Online-Buchens wird nur sehr dürftig erklärt. Wahrscheinlich folgen weitere Erklärungen, wenn man sich bei dem "TUI-Agenten" registrieren lässt, doch wer hat schon Zeit und Lust sich registrieren zu lassen, um Grundinformationen einzuholen.

Man kann auch über das Internet mit TUI telefonieren, doch die Liste mit den Systemanforderungen dafür schreckt ab: ich bin nicht sicher, ob meine Soundkarte eine Full-Duplex-Funktion hat. User mit Firewall können das Telefonangebot sowieso nicht wahrnehmen. Alles in allem bleibt die Frage ob TUI das Internet überhaupt als Absatzkanal nutzen will, oder ob der Online-Ableger nur als zusätzliche Informationsmöglichkeit gesehen wird.

TUI steht hier exemplarisch für die Situation des E-Commerce in Deutschland. Reinhold Friedrich, Geschäftsführer und Chairman von CMG Deutschland (Beratung, Softwareentwicklung, Systemintegration) zu den Ergebnissen der europaweiten E-Commerce Untersuchung von CMG: "Deutschland ist beim E-Commerce €pa-Meister im Pessimismus." Weitere Infos hierzu finden Sie in den infoquelle Nachrichten.

 

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