Unter einem Briefing versteht man generell eine kurze Zusammenfassung
eines Themas oder Themenbereichs, einen Report aller essentiellen Fakten.
Wer ein gutes Briefing erstellen möchte, muss die Materie fest in
der Hand haben, muss wissen welche Informationen und Fakten für ihn
wichtig und welche nebensächlich sind.
Im Kontext von Angebotsanfragen bei Webagenturen versteht man
unter einem Briefing die schriftliche Fixierung der Forderungen des Kunden
an die Webagentur. Das Briefing ist eine Art Forderungskatalog, bzw. Anweisungsliste
an die Webagentur, durch den die einzelen Aufträge quantitativ und
qualitativ besser eingeschätzt werden können.
Bestandteile des Briefing sind schriftlich ausformulierte Vorstellungen
zur Marketingstrategie, die Definition der wichtigsten Konkurrenten
auf dem Markt, die Definition Ihrer eigenen Vorstellung bezüglich
des Aussehens, der Struktur und der Internetmodule
Ihrer Site, sowie der Unternehmensphilosophie.
Logo, Unternehmens- und Produktbroschüren und gegebenenfalls andere
Referenzmaterialien gehören auch in das Briefing, da Sie zur genauen
Ermittlung der Richtlinien des Corporate Design benötigt werden.
In das erste Gespräch, das Briefinggespräch, mit der Webagentur
sollten Sie ausserdem Informationen über technische Voraussetzungen
Ihres Unternehmens mitbringen. Mithilfe der Briefingunterlagen und den
Ergebnissen eines gemeinsamen Brainstormings im Briefinggespräch
gewinnt der Vertreter der Webagentur einen Eindruck von den Wünschen
des potentiellen Kunden und dem dadurch entstehenden Arbeitsaufwand.
Nach dem ersten Gespräch bekommt die Agentur in der Regel zwei
Wochen Zeit um ein Rebriefing zu erarbeiten, um zu zeigen, dass
die Aufgabenstellung im Sinne des Kunden verstanden wurde. Bedenken Sie:
die Aufgabenlösung (Rebriefing) kann immer nur so gut sein wie die
Forderungen (Briefing), die ihr zugrundeliegen.
Ist der Kunde zufrieden mit dem Entwurf, kann die Beratungsphase
(Consulting) in die Konzeptionsphase übergehen