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Banner

Banner sind Werbeanzeigen im Internet, gemeint sind Grafiken, Textlinks und andere Formen der Bannerwerbung. Durch die Möglichkeit die Wirkung der einzelnen Bannerkampagnen schnell konkret beurteilen zu können, sind sie ein sehr effektives Marketing Instrument im Internet. Inhalt und Design des Banners müssen so exakt wie möglich auf die Zielgruppe zugeschnitten sein. Der erste Schritt in der Bannerwerbung ist, die Zielgruppe zu definieren und eine für sie interessante Botschaft attraktiv zu verpacken. Banner sind weit verbreitet und werden auch in Zukunft, kaum an Popularität verlieren. Eine Umfrage bei internationalen Konsumgüter-Konzernen ergab, dass in den kommenden zwei Jahren rund 90 % von ihnen Bannerwerbung einsetzen werden.

Als Standardgroessen haben sich die "Full Banner"-Groesse mit 468 x 60 Pixeln und die "Half Banner"-Groesse mit 234 x 60 Pixeln durchgesetzt. Beachten Sie, dass das Alt-Tag auch für Banner sehr wichtig ist, denn es gibt Nutzer, die den Autoload von Grafiken abgeschaltet haben. Abgesehen davon sind die Alt-Tags auch wichtig für die Suchmaschinen (siehe auch: So gestalten Sie Ihre Internet-Seiten "suchmaschinentauglich")

Full Banner
468x60 -- Full Banner

Half Banner
234x60 -- Half Banner

Die ideale Position eines Banners auf einer Webseite ist oben, alleine in der Mitte. Wenn es einer von mehreren Bannern auf einer Seite ist, ist der rechte Bildschirmrand, wegen des ersten Blickkontakts, eher zu empfehlen. Etwa eine Sekunde dauert der Blickkontakt des durchschnittlichen Surfers auf den Banner  -  folglich ist das wichtigste Kriterium des Banners: Auffallen und zwar so schnell wie möglich.

Vor allem Animationen ziehen die Aufmerksamkeit des Nutzers schnell auf sich. Ist die Aufmerksamkeit (Attention) erst einmal vorhanden, funktioniert das AIDA-Modell (Attention-Interest-Desire-Action = Aufmerksamkeit-Interesse-Wunsch/Begehren-Handlung/Aktion) ähnlich wie bei den traditionellen Medien: ist das Interesse stark genug, klickt sich der User vom Banner zum jeweils verknüpften Seitenangebot des Werbenden. Hier ist unbedingt zu beachten, dass im Banner gemachte Versprechungen auf jeden Fall eingehalten werden müssen, ansonsten verliert die Werbung und somit das Unternehmen an Glaubwürdigkeit.

Banner sollten möglichst interaktiv sein (HTML, Javascript, Java, Flash), damit der Nutzer schon beim ersten Klick entscheiden kann zu welchem Bereich des Angebots er nähere Informationen haben möchte. Hiermit kommen wir auch schon zum Hauptunterschied zur traditionellen Werbung: kein anderer Werbeträger kann so schnell so enge Kundenkontakte knüpfen wie der Banner. Banner sollen direkt zum Handeln auffordern, also machen Sie ein interessantes Angebot. Nach neuesten Untersuchungen wirken sich Gewinnankündigungen und insbesondere Humor positiv auf die Klickraten aus. Vergessen Sie auf keinem Banner das Logo und den Markennamen, die Verwendung von bestimmten Farben trägt ebenso zu dem wichtigen Wiedererkennungswert bei.

Auch wenn der Nutzer das Bannerangebot nicht gleich beim ersten Anlauf nutzt, keine Sorge, je öfter er den Banner sieht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er die beworbene Site in einer bestimmten "Schublade" speichern und gegebenenfalls darauf zurückgreifen wird.

Der Preis für Banner ist natürlich auch von der Grösse abhängig, viel mehr aber vom Bekanntheitsgrad der Site (messbar durch Page-Impressions und Page-Visits) und dem Grad der Zielgruppenübereinstimmung zwischen Werbeträger und Werbebotschaft. Organisatorische Kriterien für die Bezahlung sind, je nach Vereinbarung:

  • Page-Impressions oder Page-Views, im Bezug auf Banner auch Adviews bezeichnet: also die Anzahl der Aufrufe/Klicks einer Seite mit Banner. Nachteil: Nur ein Bruchteil derer, die einen Banner sehen, klicken auch darauf. Diese Art der Bannerbezahlung ist zum Beispiel dann angebracht, wenn es sich um ein neues Angebot eines bekannten Unternehmens handelt, oder wenn ein neues Unternehmen seine Leistungen und Produkte vorstellen möchte. Diese Art der Bezahlung wird auch TKP (Tausender-Kontakt-Preis) genannt, da die Klicks in Tausendereinheiten gezählt werden (pay-per-view)

  • Auch die Fristenregelung (Festpreis für einen bestimmten Zeitraum = pay-per-day) ist vom TKP abhängig. Diese Bezahlungsart wird in erster Linie von populären Suchmaschinen und anderen Sites mit extrem hohen Page-Impressions, angeboten, Das Preisniveau ist entsprechend hoch.
  • Ad-Clicks: Sie zahlen nur dann für Banner, wenn diese auch angeklickt werden. Das entscheidende Kriterium hier ist die Click-Through-Rate (CTR).Vorteil: Sie zahlen nur für tatsächliche Besucher Ihrer Seite und es ist leicht mess- und dokumentierbar welcher Banner Ihnen wieviele Besucher verschafft hat (pay-per-click). Dieses Modell ist jedoch um ein Vielfaches teurer pro Klick als das Page-View-Modell:

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    wichtige Stichworte:

    • Banner-Rotation: Sites mit hohen Page-Impressions können es sich leisten die Banner alle 30 bis 60 Sekunden rotieren zu lassen, wodurch der einzelne Banner naturgemäß an Beachtung/Aufmerksamkeit verliert. Zu vergleichen mit der rotierenden Bandenwerbung bei Fussballspielen.
    • dynamische Banner werden innerhalb eines Werbeträgernetzes von mehreren Online-Medien geschaltet.
    • in der Statuszeile sollte die Ziel-URL erkennbar sein, d.h. wenn der User mit der Maus über den Banner zieht ("Mouse-Over") sollte er in der Statuszeile erkennen, wohin der Verweis ihn führt.
    • Planen Sie in Ihrer Kampagne einen Austausch der Banner ein, um das Interesse der Nutzer wachzuhalten
    • Banner mit Aufforderungen wie "Klicken Sie hier" oder "Hier bitte nicht klicken", Banner mit Fragen und humorvolle Banner werden häufiger angeklickt
    • Locations: je besser sie die Site aussuchen, auf der Sie mit Bannern werben wollen, umso erfolgreicher wird Ihre Banneraktion sein: Umfeld, Themenbereiche und Zielgruppe sollten so genau wie möglich denen Ihrer Site entsprechen
    • Spezialsites sind ein sehr effektives Werbemedium, da man hier seine Zielgruppe wesentlich exakter treffen kann, als von den meisten anderen Seiten, und die Werbepreise verhältnismässig niedrig sind. Natürlich muss man sich zuvor gründlich mit dem Besucherprofil der jeweiligen Site befassen.

 

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