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2.) geistige Beweglichkeit - überlisten Sie den Altersstarrsinn ;-)
Neben den körperlichen Lockerungsübungen wird auch die geistige
Beweglichkeit benötigt, um Veränderungen anzupacken, bzw. um
die Multitemporalität in uns wieder zu entdecken.
Aber so leicht ist das garnicht.
Die sogenannte Balance-Instruktion, die im limbischen Systems unseres
Reptiliengehirns verankert ist, hat die Aufgabe, die größtmögliche
Sicherheit für uns zu gewährleisten. Dies ist ein sinnvolles
Vorgehen, um uns zu schützen, hindert uns aber daran, Veränderungen
zügig anzugehen.
Kommen zuviele neue Informationen auf uns zu, macht die Balance-Instruktion
den Laden dicht. Jegliche Unsicherheit, die durch neue Informationen oder
Veränderungen auf uns zukommt, gilt es zu reduzieren - ob wir das
nun wollen oder nicht - es geschieht automatisch innerhalb unseres Reptiliengehirns.
In unserer hektischen und reizüberfluteteten Umwelt benötigen
wir diese Gehirnfunktion recht häufig. Je mehr wir diesen "Muskel"
aber trainieren, sprich verwenden, um so "sturer" werden wir. So entsteht
auch der Altersstarrsinn.
Jedoch :-)
Wir verfügen auch über die Stimulanz-Instruktion im limbischen
System. Diese ist zurückzuführen auf Bakterien aus grauen Urzeiten,
die immer aktiv wurden, um uns zu locken, auch mal andere, neue Nahrung
oder neue Unterkünfte (heute v.a. neue Reize) auszuprobieren, um beispielweise
eine bessere Ernährung zu organisieren. Sie befähigt uns, auch
einmal Risiken und Veränderungen einzugehen.
Wie kann man den "Muskel" der Stimulanz trainieren ohne dadurch die Balance
zu gefährden?
Der Trick ist, ganz langsam -fast unbemerkt- und in
kleinen Schritten dem Neuen, der Veränderung zu begegnen. So kann
die Balance im Gleichgewicht bleiben und völlig neue Informationen
können erfolgreich vom Gehirn verarbeitet werden.
Ganz nebenbei bedingt das Training beider Gehirnfunktionen eine Ausgeglichenheit
zwischen Starrsinn und Reizüberflutung.
Um der eigenen Multitemporalität auf die Sprünge zu helfen,
eignen sich besonders Übungen, die keinem Leistungs-, bzw. Ergebnisdruck
unterliegen.
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kritzeln, malen, zeichnen mit beiden Händen
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in fast allen Situationen des täglichen Lebens integrierbar: die Umgebung
mit allen Sinnen wahrnehmen
Beispiel Zeit:
Zeitmessung, Zeitwahrnehmung, Zeiterleben, Zeitkoordination, Kurzzeit,
Kurzzeitgedächtnis, Gleichzeitigkeit, Mahlzeit, Freizeit, Tageszeit,
Zeiteinteilung (bei freier Zeiteilung), Auszeit, Zeitlosigkeit, Beobachtungszeit,
Fehlzeit, Hauptverkehrszeit, derzeit, Zeitschrift, Tageszeitung, zeitgemäß
weitere Begriffe rund um die Zeit:
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weitere Konzentrationsübungen - Gabriele Hager-Wiesböck gibt
schöne
im Kontext zwischen Entspannung und Konzentration.
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Wechseln der Perspektive in Stressituationen: mehr Gelassenheit praktizieren
- Tipps zu mehr Gelassenheit gibt es bei
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Gedächtnistraining - Online Übungen:
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