Die infoquelle ist ein kostenfreies Online Magazin. Schwerpunkt ist die Aufarbeitung von Informationen zu just-in-case-Wissen, incl. Hinweisen und Adressen zu speziellen Informationen   


 
..
  Wirtschaft
..

  Streß
   management

...

  Phänomen Stress, 1
  Phänomen Stress, 2
  Stressfaktoren
  Stress managen
  Stress abbauen
  Stress vorbeugen
..

  Urlaubsvorbereitungen
..

Erster Schritt: Streßfaktoren erkennen

Wenn Sie etwas gegen den Streß in Ihrem Leben unternehmen wollen, sollten Sie sich zuerst über Ihren momentanen Streßpegel bewußt werden. Streß ist nämlich oft ein diffuses Gefühl. Wir fühlen uns gestreßt und können gar nicht so genau sagen, warum. Es scheint oft ein ganz bestimmter Aspekt in unserem Leben zu sein - ein drängender Termin oder ein wichtiges Datum. Wir denken, daß der Streß mit diesem Zeitpunkt auch vorbei ist und wundern uns dann, wenn wir uns danach immer noch gestreßt fühlen. Streß entsteht fast immer aus einer Summe von verschiedenen Faktoren. Wenn Sie also Ihren Streß erfolgreich minimieren wollen, brauchen Sie einen Überblick darüber, wie gestreßt Sie wirklich sind und was die Ursachen Ihres Stresses sind.

Kleiner Streßtest

Arbeiten Sie in der Woche mehr als 40 Stunden?

 ja
nein

Denken Sie, wenn Sie morgens aufwachen, sofort an Dinge, die Sie zu erledigen haben?

ja
nein

Denken Sie abends vor dem Einschlafen daran, was Sie alles an diesem Tag nicht erledigt oder geschafft haben?

ja
nein

Haben Sie das Gefühl, immer zu wenig Zeit zu haben?

ja
nein

Haben Sie in Ihrem Umkreis Personen, die Ihnen helfen und auf die Sie sich verlassen können, so daß Sie sich nicht immer um alles selbst kümmern müssen?

ja
nein

Fühlen Sie sich angesichts der Aufgaben, die Sie zu erledigen haben, manchmal überfordert?

ja
nein

Haben Sie das Gefühl, daß Ihnen öfter alles über den Kopf wächst?

ja
nein

Haben Sie am Tag mindestens ein bis zwei Stunden ganz allein für sich selbst?

ja
nein

Haben Sie das Gefühl, daß die Dinge nur dann gut laufen, wenn Sie sich selbst darum kümmern?

ja
nein

Können Sie sich gut entspannen?

ja
nein

Gab es in den letzten Wochen in Ihrem Leben einschneidende Veränderungen, wie z.B. einen Jobwechsel, Umzug, Todesfall, Trennung o.ä.?

ja
nein

Häufen sich welche von den folgenden Symptomen bei Ihnen im Moment?

Unaufmerksamkeit, Vergeßlichkeit oder Konzentrationsschwäche
ständige Müdigkeit und Antriebslosigkeit
Schwierigkeiten, Entscheidungen zu fällen
reduziertes Interesse an Sexualität
Aggressivität
irrationale Ängste
übermäßiger oder geringer Appetit
Krankheiten oder andere diffuse körperliche Beschwerden
Schlafstörungen

Auswertung: Je öfter Sie das Symbol angekreuzt haben, desto gestreßter werden Sie sich aller Wahrscheinlichkeit nach fühlen. Nehmen Sie diese Fragen doch einmal zum Anlaß, zu überlegen, was Sie ändern können, damit Sie in Zukunft weniger gestreßt sind.

Dem Streß auf die Spur kommen: Wann und wodurch fühlen Sie sich gestreßt?

Schreiben Sie für sich eine Liste von Situationen, in denen Sie sich gestreßt fühlen. Machen Sie sich dabei wirklich einmal klar, in welchen ganz konkreten Situationen Sie Streß empfinden, wie z.B. "Wenn der Bus nicht zeitig kommt." oder "Wenn ein Besuch meiner Eltern ansteht." Je genauer Sie die für Sie persönlich am stressigsten Situationen analysieren, desto klarer wird Ihnen, was Streß für Sie heißt. Und wenn Sie hier mehr über sich selbst wissen, können Sie viel besser Schritte zur Streßminimierung einleiten. Sie können dann z.B. Ihre Zeit anders planen, so daß Sie in sonst engen Situationen mehr Spielraum haben oder Sie können in Streßsituationen andere Menschen um Hilfe bitten.

Gesamtüberblick über Ihren Streß: Streßkarte zeichnen

Einen guten Überblick, über all das, was Ihnen Streß macht, bekommen Sie durch das Zeichnen einer Streßkarte. Dafür nehmen Sie sich ein großes Blatt Papier (mind. DIN A3). Schreiben Sie in die Mitte das Wort "STRESS". Die Mitte des Blattes steht für das Streßzentrum, also Ihren allergrößten Streß. Nach außen zu den Rändern hin nimmt der Streß ab. Nun tragen Sie auf diesem Blatt alle möglichen Dinge in Ihrem Leben ein: Namen von Leuten, die bei Ihnen Streß verursachen, Tätigkeiten und Aufgaben, Rollen, die Sie ausfüllen, Begebenheiten und Situationen, die Sie öfter erleben usw. Die stressigsten Dinge schreiben Sie nahe an die Mitte und die weniger stressigen je nach Gefühl auf dem Blatt verteilt.

Eine solche Streßkarte hilft Ihnen dabei, einen Überblick über die Intensität des Stresses zu bekommen, den Sie aktuell empfinden. Sie sehen auf einem Blick, wer oder was Sie unter Streß setzt. Malen Sie ein Ausrufezeichen hinter alles, was Sie täglich erleben. Schreiben Sie ruhig auch gleich in die Karte Ideen hinein, wie Sie einige der Streßfaktoren minimieren können. Malen Sie die Karte in gewissen Abständen neu: Die Karte sieht wahrscheinlich jedesmal, wenn Sie sie neu schreiben, anders aus. Bestimmte Faktoren halten sich aber vielleicht hartnäckig. Überlegen Sie einmal, wie Sie diese Streßquellen reduzieren können.

 

infoquelle.de, das naturwissenschaftliche Wirtschaftsmagazin zu Themen, die Menschen bewegen
weiter zu:
Streß managen
infoquelle Wirtschaftsmagazin

 

1 Seite zurückinfoquelle Wirtschaftsmagazinnach oben

 



weitere Themen
Mobbing
Stress
Urheberrecht
rund ums Auto
Carpe Diem
Tarot spielen
..
..
Impressum Mailkontakt
..


info@infoquelle.de      Copyright © 1999 - 2002      powered by Firma data solution GbR