Mit einer gelungenen Tagesplanung werden Sie nicht nur schneller
und effizienter arbeiten, sondern auch mehr Freude an der Arbeit
haben.
Eine der wichtigsten Voraussetzungen hierfür ist die realistische
Planung. Wer sich zuviel aufbürdet, wird schnell enttäuscht
sein, die eigenen Vorgaben nicht einhalten zu können und sich in Zukunft
ohne Plan durchwursteln.
Wer sich zu wenig Tagesziele setzt, bzw. auch lapidare Aufgaben miteinbezieht
(09:30 auf Toilette gehen ;-)), wird nicht gefordert und wird sich kaum
Mühe geben, seine Leistung zu verbessern.
Die Punkte des Tagesplans sollten nach
geordnet sein und alle wichtigen Termine und Arbeiten/ Aufgaben
enthalten. Auch die übergreifende Planung: Wochenplan und Jahresplan
sollten berücksichtigt werden
Anders als der Begriff "Planung" vermuten lässt, ist Flexibilität
ganz besonders wichtig für einen gut geplanten Arbeitsalltag.
Nehmen Sie sich genug Zeit am Morgen, um den Tag zu begrüßen
und etwas "für sich selbst" zu tun. Ob das Zeitung lesen, eine
besonders ausgiebige Dusche, ein Frühstück wie im Paradies oder
einfach nur ein meditatives an-die-Wand-gucken ist, spielt keine Rolle.
Wichtig ist nur, dass Sie nicht das Gefühl haben "leer" ausgegangen zu sein, wenn der Tag vorbei ist.
Abgesehen von ausreichend Freiraum am Morgen, sollten auch während
des Arbeitstag bewusst "Lücken" gelassen werden.
Unvorhergesehene Termine und Ereignisse können jederzeit
eintreten. Wie groß diese "freien Zeitspannen" sein sollten hängt
ganz von Position und Tätigkeitsbereich ab.
Häufig wird die "40%-Regelung" empfohlen, also 40% des Arbeitszeit
nicht verplanen, um für Eventualitäten gerüstet zu sein.
Diese Vorgabe erscheint uns ein wenig zu starr.
Wieviel zeitlicher Freiraum benötigt wird, sollte ganz individuell
ermittelt werden.