Was
der Naturphilosoph Lorenz Oken mit diesem Satz sagen will, liegt auf der
Hand: Nur wer "ganz Ohr" ist, ist auch mit ganzem Herzen dabei und
kann sich sowohl inhaltlich / sprachlich, als auch emotional
ganz auf den jeweiligen Gesprächspartner einstellen.
Schon durch Betrachtung der Tierwelt wird deutlich: Je besser
der Hörsinn, desto ausgeprägter und sensibler ist das
Sozialverhalten.
Wale,
zum Beispiel, hören ausgezeichnet. Zusätzlich ist ihr Neokortex
durchaus mit dem der Menschen vergleichbar. Sie nutzen ihre Fähigkeiten,
um ein harmonisches und erfolgreiches
Zusammenleben zu ermöglichen.
Wale wenden sehr viel Zeit für die Kommunikation auf. Neben
körperlichen Kontakten funktioniert sie hauptsächlich über
"Gesänge". Sie haben das bestfunktionierende Gruppenverhalten
überhaupt. Wenn es einmal zu Konflikten in der Gruppe kommt, werden sie
ganz vorsichtig, regelrecht zärtlich gelöst.
Doch zurück zu den Menschen: Um "gut" zu hören, um wirklich
hinzuhören, ist es mit Schweigen allein nicht getan. Man muss
auch mitdenken, das Gehörte in den eigenen Erfahrungsschatz
integrieren, die neuen Ideen "wirken lassen" und auch noch reagieren.
Gutes
Zuhören ist eine komplexe, anstrengende Aufgabe.
Zeigen Sie Ihrem Gesprächspartner, dass Sie zuhören, duch: