Modernes
Personalmanagement in einer veränderten, von Dynamik und Umbruch geprägten
Arbeits- und Konsumwelt.
”Die
meisten Menschen verwenden mehr Zeit und Kraft darauf, um die Probleme
herumzureden, als sie anzupacken”
()
Dieses Zitat von Henry Ford hat nach wie vor aktuelle Brisanz - und möglicherweise
zur Zeit mehr Gültigkeit im mitteleuropäischen Wirtschaftsraum
als für US-amerikanische Unternehmen.
Wie nehmen nun erfolgreiche
Unternehmen diese neuen Herausforderungen an Marktpositionierung, Produktmanagement,
interne Menschenführung und externe Kundenbindung an?
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Die Zukunft gehört aufeinander
abgestimmten Konzepten zur Kunden- und Mitarbeiterorientierung.
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Die dahinter stehende Philosophie:
Gezielte Synergien und wechselseitiger Know-how-Transfer von Personalarbeit
und Marketing
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Das Ergebnis: Steigerung der
Wettbewerbsfähigkeit in umkämpften Angebotsmärkten. Arbeitsplatzsicher-heit
bzw. neue Stellen dank eines neuen Kosten- und Leistungsbewußtseins
auf möglichst vielen Ebenen
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Kurzum: Unternehmerische Energie,
echtes Mitarbeiterengagement, intelligentes Kostenmanage-ment und produktive
Effizienz gelten als strategische Erfolgsfaktoren, die für jede Unternehmen
unverzichtbar sind. In Marketing wie bei der Personalführung.

Zu diesem Eindruck kommen führende
Personal- und Organisationsentwickler bundesdeutscher Unternehmen, die
ein selbstkritisches, wenngleich alles in allem zuversichtliches Fazit
der letzten Jahre ziehen.
Personalentwickler und Geschäftsführer
aus der Wirtschaft, aber auch aus öffentlichen Behörden und sozialen
Einrichtungen, setzten sich mit Begriffen wie Change Management, Shareholder
Value, Wissensmanagement, Transformationsprozesse, ‘Soft Facts’ und ‘Hard
Facts’ auseinander.
Was sich hinter diesen z.T.
nebulös anmutenden Begriffen konkret verbirgt, ist selbst in Insiderkreisen
nicht immer klar. Der Kongress definierte zugrunde-liegende gemeinsame
Überlegungen und Konzepte und produzierte darüber hinaus wertvolle
Anregungen für die praktische Führungsarbeit.
Illustriert durch
zahlreiche Praxisbeispiele fand man gemeinsame Anworten auf Fragen, wie
z.B.:
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Was ist wirklich neu an moderner
Personalarbeit? Wo ist der Übergang von ‘zeitgemäß’ zu
‘modisch’?
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Gibt es praxisbewährte
Erfolgsstrategien, die sich - unternehmensübergreifend - als effizient
erweisen
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Inwiefern basieren Trends auf
neuen Erkenntnissen?
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Lassen sich Konzepte ableiten,
die relevant sind für alle wettbewerbsorientierten Unternehmen?
Die namhafte Referentenliste
(u.a. Thomas Sattelberger von der Deutschen Lufthansa, Hans-Peter Fischer
von Daimler Benz und Heinz Fischer von der Deutschen Bank) unterstrich
die hohe Bedeutung, die diesem Podium in führenden Kreisen der deutschen
Wirtschaft eingeräumt wird.
Als Gebot der Stunde gelten:
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neue, ‘vorurteilsfreie’ Allianzen
von Marketing- und Personalabteilungen
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ein strategisches ‘Teamverständnis’
zwischen Unternehmensführung, Personal- und Produktpolitik
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ein systematisches Miteinander
verschiedener Geschäftsbereiche, das von gemeinsamen Werten, konkreten
Zielen und dem konstruktiven Dialog miteinander getragen wird
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die Bereitschaft von Personal-
und Geschäftsführung, wichtige Bausteine und Gesichtspunkte des
Marketing auch auf die praktische Personalarbeit zu übertragen
Hintergrund:
Veränderungen in Unternehmen
sind immer häufiger die Antwort auf externe Auslöser (Marktdynamik,
veränderte Kundenerwartungen etc.). Modernes Personalmanagement muß
diese unternehmerische Herausforderungen sach-, zeit- und kostengerecht
in Trainings- und Weiterbildungs-konzepte umsetzen. Gefordert sind z.B.
Handlungs-prioritäten, Maßnahmen zur Zielgruppen- und Inhaltsdefinition
und zur Transfersicherung.
Vergleichsweise
kritische Stimmen fand die Einschätzung der aktuellen Situation:
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Die Personalentwicklung in Deutschland
ist häufig noch auf dem Stand der 80er Jahre stehen geblieben. Länder-Benchmarks
(Vorbilder) sind USA und England.
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Scheinbar ‘selbstverständliche’
Kernforderungen moderner Personalführung (wie z.B. Zielverein-barungen,
Nachfolgebetrachtungen nach kostenin-tensiver Seminarteilnahme, Potentialeinschät-zungen)
werden in vielen Unternehmen vernachlässigt. Die Ursache dafür
liegt einerseits begründet im Widerstand wichtiger Entschei-dungsträger,
denen sowohl der geldwerte als auch strategische Wert dieser Instrumente
für den Unternehmenserfolg nicht adäquat kommuniziert wird.
-
Andererseits trägt die
ambivalente Haltung mancher ‘Personaler’ zu einer Zementierung dieses Status
Quo bei. Eine Selbstbeschränkung auf die Rolle als ‘treue Erfüllungsgehilfen’
fördere Strategielosigkeit und führe zu halbherzigem Aktionismus.
Erfolgskonzepte bestünden nicht im ‘Nachbeten amerikanischer Veränderungskonzepte’
noch im Aufgreifen modischer In-Themen (Fischer, Daimler-Benz).
Appell und Plädoyer:
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Aufgeschlossenheit von Personal-
und Linienverantwortlichen gegenüber innovativen, z.T. auch mit Konventionen
brechenden Denkansätzen und deren konsequente Erprobung im Unternehmen
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Mit Mut und Entschlossenheit
auf zu neuen Ufern und zukunftsweisenden Konzepten (‘Flexibilität
als Schlüsselkompetenz’)
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Kanalisierung des Energiepotentials
in die Zukunft (Devise: Zielführende Aktionen anstelle bruchstück-hafter
Reaktionen)
Nach Meinung einzelner
Referenten sind die Auslöser wichtiger Veränderungsprozesse pikanterweise
meist erst schmerzhafte Krisen - selbstbewußte Unternehmenskulturen,
die ‘sich im Licht des Erfolges sonnen’, sind vergleichsweise veränderungsresistent.
“Wäre eine mittel-
bzw. langfristige Entwick-lungsstrategie nicht der effizientere Weg, da
ein Unternehmen dann noch im Vollbesitz seiner Kräfte steht?”- so
die Frage eines Teilnehmers hierzu.
Vor dem Hintergrund
dreier zugrundeliegender Wertedimensionen für die Unternehmenssteuerung
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Finanzielles Kapital
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Marken- und Kundenkapital
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Mitarbeiterkapital
verfügt jedes Unternehmen
über strategische ‘Stellgrößen’, die rechtzeitig betätigt
werden können.
Hilfreich ist eine
Führungskultur, die an Kennzahlen (Kapitalrendite,
Umsatzziel: Beiträge von Team- bzw. Geschäftsfeldern zur Wertsteigerung)
orientiert ist. Diese Informationen sollten nach Einschätzung der
Experten allen Beteiligten zur Verfügung steht – nicht nur den Chef's
(Geschäfts- /Abteilungsleitung, Führungskräfte).
Dazu gehört auch eine
Prozeßstruktur, die das “Feiern von Erfolgen”
anstrebt sowie Personen, die Programme authentisch verkörpern. Die
Bereitstellung eines angemessenen Zeitrahmens ist zwingend. Zur gezielten
Kommunizierung der Fortschritte gehören nicht nur die Erfolge, sondern
auch ein konstruktiver Umgang mit scheinbaren Rückschlägen. Jede
Veränderung hat Hürden zu nehmen - darin liegt eine wichtige
Lernchance. Wer damit rechnet, hat kein Mißerfolgserlebnis, sondern
ein tolles Steuersignal’’
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