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Führen durch ein gutes Betriebsklima

Tania Konnerth

Wenn Sie Ihre Mitarbeiter erfolgreich führen wollen, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Nur so kämpfen Sie nicht ständig gegen - oft unnötigen - Frust an. 

Entscheidend ist eine gute Kommunikation
Sorgen Sie für einen guten Informationsfluß
Seien Sie Ansprechpartner
Fördern Sie die Kommunikation untereinander
Wer gut arbeiten soll, braucht dafür die geeignete Umgebung
Manchmal sind es nur Kleinigkeiten
Fragen Sie Ihre Mitarbeiter
Ermöglichen Sie störungsfreie Arbeitsabläufe
Überprüfen Sie regelmäßig das Klima
Entscheidend ist eine gute Kommunikation
Für ein gutes Betriebsklima ist eine gesunde und konstruktive Kommunikationskultur unerläßlich. Vieles läßt sich aushalten, wenn es möglich ist, darüber zu reden, Vorschläge zu machen, sich auszutauschen und angehört zu werden. Zu einer guten Kommunikationskultur gehört ein effektiver Informationsfluß, ein intensiver Austausch zwischen Ihnen und den Mitarbeitern und funktionierende Kommunikationswege der Mitarbeiter untereinander. 
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Sorgen Sie für einen guten Informationsfluß
Ein effektiver Informationsfluß ist sehr wichtig. Alle Mitarbeiter sollten jederzeit die wichtigsten Infos bekommen und zwar möglichst gleichzeitig. Überlassen Sie es nicht der Pfiffigkeit oder des Engagements der Einzelnen, an Informationen zu kommen, sondern stellen Sie sicher, daß alle benötigten Informationen für jeden jederzeit verfügbar sind. Nutzen Sie dafür z.B. die Möglichkeit eines öffentlichen Informationsbrettes oder Ihres Intranets, sofern Sie eines haben. Solche Medien wollen aber gepflegt werden. Niemand schaut auf ein Informationsbrett, auf dem noch die Einladung zum Betriebsausflug von vor einem halben Jahr hängt. Und kaum einer nutzt das Intranet, wenn die Informationen dort im Zwei-Monats-Rhythmus aktualisiert werden.
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Seien Sie Ansprechpartner
Sorgen Sie dafür, daß Sie Ansprechpartner sind. Hören Sie zu, wenn Ihre Mitarbeiter zu Ihnen kommen, auch wenn das Zeit und Energie kostet. Natürlich können Sie sich nicht jederzeit alles anhören, aber grundsätzlich sollten Sie ein offenes Ohr für Ihre Mitarbeiter haben. Vielleicht möchten Sie dafür am liebsten eine Person einstellen oder diese Aufgabe an jemand anders übertragen? Trotzdem sollten Sie auch dann so oft wie möglich selbst mit Ihren Leuten reden. Nur so halten Sie Kontakt und bekommen mit, was wirklich los ist.
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Fördern Sie die Kommunikation untereinander
Überlassen Sie die Kommunikation Ihrer Mitarbeiter untereinander nicht gänzlich dem Zufall. Das Problem des Mobbings entsteht sehr oft, weil Führungspersonen sich zu wenig darum kümmern, wie ihre Mitarbeiter eigentlich miteinander klarkommen. Aber nur wenn es nicht ständig zu Konflikten oder Rivalitäten kommt, können Ihre Mitarbeiter effektiv zusammenarbeiten. Sorgen Sie also ganz bewußt für Kommunikationsmöglichkeiten. Sehr positiv kann sich z.B. ein einmal in der Woche stattfindendes gemeinsames Frühstück auswirken, wofür Sie die Brötchen stiften. Dann kommen einmal alle zusammen und tauschen sich aus. Diese inoffiziellen Gespräche sind sehr gemeinschaftsbildend und außerdem werden so oft auch wichtige Informationen ausgetauscht. 
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Wer gut arbeiten soll, braucht dafür die geeignete Umgebung
Für ein gutes Betriebsklima spielt die Arbeitsumgebung selbst eine große Rolle. Hier sind z.B. Raumgestaltung, Licht, Luft, Farben u.ä. zu beachten. Diese Faktoren können sich sehr positiv auf die Motivation der Mitarbeiter auswirken, aber auch sehr negativ, wenn sie vernachlässigt werden. 
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Manchmal sind es nur Kleinigkeiten
Vielleicht denken Sie, daß es nicht so leicht ist, z.B. in vorhandenen Räumen etwas zu ändern. Oft aber ist mit einigen Kleinigkeiten schon viel getan: Grünpflanzen, schöne Bilder, mal ein frischer Blumenstrauß oder eine Obstschale sind kleine Elemente, die den Mitarbeitern positive Impulse geben können. Warum nicht auch mit einer Duftlampe und einem anregenden Duftöl eine gute Raumatmosphäre schaffen? Seien Sie kreativ.
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Fragen Sie Ihre Mitarbeiter
Sowohl bei kleineren Maßnahmen, als auch bei Umbauten oder anderen größeren Anschaffungen, sollten Sie in jedem Fall die Betroffenen selbst vorher erfragen, was tatsächlich gewünscht wird. Oft genug werden Büro- oder Arbeitsräume komplett renoviert und neu möbliert und wenn man hinterher nachfragt, erfährt man, daß das so wenig oder keinen Sinn für die Leute macht, die dort tatsächlich arbeiten. Reißbrettplanung kann im konkreten Fall das genaue Gegenteil bewirken. Beteiligen Sie hier also immer die Betroffenen selbst. 
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Ermöglichen Sie störungsfreie Arbeitsabläufe
Zu einem guten Arbeitsklima gehört es auch, daß Ihre Mitarbeiter ihre Arbeit ohne unnötige Störungen erledigen können. Wenn z.B. der einzige Kopierer in Ihrem Unternehmen im dritten Stock steht, aber Mitarbeiter aus dem ersten Stock mehrmals am Tag kopieren müssen, führt das zu Zeitverlusten und ist ärgerlich. Vielleicht sitzen auch ausgerechnet zwei Personen in einem Raum zusammen, die sich gegenseitig behindern - z.B. dadurch, daß der eine immerzu telefonieren muß, während die andere sich auf Schreibarbeiten zu konzentrieren versucht. Überlegen Sie gemeinsam mit den Betroffenen, welche Maßnahmen hier nützlich sind und echte Verbesserungen bringen. Manchmal ist das mit Kosten verbunden, oft aber auch nur mit einer Umorganisation. 
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Überprüfen Sie regelmäßig das Klima
Es ist verlockend, zu denken, daß es ausreicht, wenn man einmal etwas für das Betriebsklima getan hat. Aber Vorsicht: auch Ihre Mitarbeiter werden anspruchsvoller. Sie müssen natürlich nicht jeder Forderung nachgeben und sich nicht mit jedem Wunsch beschäftigen, aber Sie sollten das Klima in Ihrem Unternehmen immer wieder erfragen. Anonyme Mitarbeiterbefragungen sind dafür ein sehr nützliches Instrument, wenn man den Mut hat, aus den Informationen auch wirkliche Verbesserungen entstehen zu lassen.

 

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