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Erste Schritte des Krisenmanagement's
Krisenmanagement
ist Problemfrüherkennung, d.h. das rechtzeitige Aufspüren von
Chancen und Risiken.
Doch das erfordert
Mut, denn man muß in der Lage sein, sich Fehler früh einzugestehen.
Oftmals ist es bei Tagesstreß kaum möglich, sich mit Fehlern
zu beschäftigen, trotzdem sollten Sie sich diese Zeit nehmen, denn
die Beschäftigung mit Krisen im Vorfeld, die sog. Prävention,
zeugt von Weitsicht und aktivem unternehmerischem Handeln.
Mit Hilfe der
"Früherkennungstreppe" können Sie erkennen, ob Ihr Unternehmen
gefährdet ist. Beantworten Sie folgenden Fragen
so ehrlich wie
möglich:
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Ja
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Nein
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| Vermeiden Sie
erfolgreich die Pleite? (Insolvenz)
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| Gibt Ihnen die
Bank noch Geld? (Kreditwürdigkeit)
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| Reicht Ihr flüssiges
Geld aus? (Liquidität)
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Wenn Sie hier
diese Fragen verneinen, sieht es äußerst kritisch für Ihr
Unternehmen aus. Man spricht in diesem Fall auch von Zuspäterkennung.
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| Haben Sie Ihre
Kosten im Griff?
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| Steigt Ihr Umsatz?
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| Ist Ihr Betriebsergebnis
wirklich gut?
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| Wenn Sie bei
diesen Fragen "nein" sagen müssen, sollten Sie sich schnellstens Lösungen
überlegen (Späterkennung)
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| Haben Sie genug
neue Kunden gewonnen?
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| Haben Sie neue
Produkte/Dienstleistungen?
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| Haben Sie neue
Geschäftsideen?
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Wenn Sie bei diesen
Fragen mit "nein" antworten, ist das Thema zwar wichtig, aber Sie haben
noch genügend Zeit zu überlegen und zu handeln. (Früherkennung).
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Beantworten Sie
einige Fragen mit "nein", sollten Sie dringend etwas verändern. Je
weiter am Anfang Sie die Fragen verneinen, desto problematischer ist Ihre
jetzige Situation, desto mehr Maßnahmen müssen Sie kurzfristig
ergreifen.
Bewahren Sie
einen kühlen Kopf und lassen Sie sich eingehend beraten,
z.B. bei einer Kammer, einem Verband oder einem Unternehmensberater.
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