Sie wollen kreativ sein und neue Problemlösungen
finden. Sie sind bereit für neue Ideen. Sie haben Lust, etwas in Ihrem
Leben zu verändern. Doch Ihr Kopf ist leer, und Ihnen fällt überhaupt
nichts ein.
Das kommt Ihnen bekannt vor? Kein
Wunder, gibt es doch über 80 Denkblockaden, die uns daran hindern,
unserem Denken freien Lauf zu lassen. Wir wollen Ihnen hier nur die wichtigsten
nennen:
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"ich kann ja doch nichts ändern"
Probieren Sie es und Sie werden sehen,
daß es möglich ist.
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"Ich habe keine Zeit, um kreativ zu
sein".
Haben Sie wirklich keine Zeit oder
sind es eher Bequemlichkeit und Routine, die Sie hemmen?
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"Warum was ändern? Es läuft
doch gut so, wie es ist."
Ihr Wunsch nach Altbewährtem
ist größer als Ihr Bedürfnis, etwas zu ändern.
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"Wann sollen denn die anderen von mir
denken?"
Lassen Sie Ihre Arbeitskollegen und
Nachbarn doch denken, was sie wollen. Passen Sie sich nicht immer Ihrer
Umwelt an.
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"Ich traue mich nicht."
Sie hängen an dem Vertrauten,
an dem, was Sie immer gemacht haben. Wenn Sie sich auf etwas Neues einlassen,
können Sie viel Neues lernen und erleben.
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"Phantasie und Kreativität ist
was für Kinder."
Sehen Sie, wie offen Kinder für
neue und andere Dinge sind, wie schnell und leicht sie lernen und aufnehmen
können. Wäre das kein Vorbild?
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"Meine Idee ist doch gut so."
Bestimmt, doch wenn Sie noch ein bißchen
Ihre Phantasie spielen lassen, könnte sie noch besser werden. Nehmen
Sie nicht immer das erste, forschen Sie weiter.
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"Ich kann das sowieso nicht."
Wer sagt das? Glauben Sie an sich!
Und das ,was Sie nicht können, das können Sie lernen.
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"Das schaff ich nie!"
Sie haben sich ein hohes Ziel gesetzt,
das so einfach wirklich nicht zu erreichen ist. Teilen Sie Ihr Ziel in
kleinere Teilziele auf. So klein, daß Sie heute noch den ersten Schritt
tun können. Beginnen Sie mit dem Einfachen und gehen Sie dann zum
Außergewöhnlichen.
Sie sehen, Denkblockaden können viele
Gründe haben. Sie können ihnen vorbeugen, indem Sie versuchen,
sich in kreative Stimmung zu versetzen.
Atmosphäre
Sorgen Sie für eine Umgebung,
die Ihnen gefällt. Gestalten Sie Ihren Arbeitsplatz nach Ihren Vorstellungen.
Benutzen Sie Ihre Lieblingsfarben, hören Sie, wann immer möglich,
Ihre Lieblingsmusik. Indem Sie für eine gute Atmosphäre sorgen,
öffnen Sie sich für neue Eindrücke.
Bewegung
Dabei hilft schon Bewegung, machen
Sie aus Stand-Punkten Geh-Punkte, verändern Sie Ihre Sichtweise.
Machen Sie sich Ihre Verhaltens- und
Denkmuster bewußt und versuchen Sie, bewußt anders zu handeln.
Sinne
Setzen Sie all Ihre Sinne ein. Jeder
Mensch hat unterschiedliche Vorlieben und nimmt Dinge anders auf als seine
Nachbarin, denn jeder Mensch bevorzugt bestimmte Sinne. Was für Sinnestyp
sind Sie? Stellen Sie sich vor, Sie seien im Zug. Hören Sie? Sehen
Sie? Riechen Sie? Fühlen Sie? Schmecken Sie? Mit welchem Sinn reagieren
Sie auf einen Marktbesuch? Oder Kino?
Menschen, die Informationen vorwiegend
mit den Augen aufnehmen, bezeichnet man als visuell Orientierte; diejenigen,
die mit den Ohren aufnehmen , haben eine auditive Orientierung; noch andere
müssen etwas berühren, sie sind taktil orientiert; bei jenen,
die ihren Geruchssinn sehr ausgeprägt haben, spricht man olfaktorischer
Orientierung, und die Gruppe, für die der Geschmackssinn eine große
Rolle bei der Informationsaufnahme spielt, nennt man gustatorisch orientierte
Menschen.
Fördern Sie Ihre weniger ausgeprägten
Sinne, indem Sie sich bewußt darauf konzentrieren. Lassen Sie sich
Ihr nächstes Essen bewußt auf der Zunge zergehen und achten
Sie auf Ihre Eindrücke; versuchen Sie, mit geschlossenen Augen, bestimmte
Dinge zu ertasten; schauen Sie sich einen Gegenstand ganz konzentriert
an und schreiben Sie anschließend das auf, was Sie sich gemerkt haben.
Humor
Kreativität und Humor haben viel
miteinander zu tun. Kreative und humorvolle Menschen sind in der Lage,
abseits der gewöhnlichen Bahnen zu denken, sie können mehrsinnig
denken und überraschende Verbindungen herstellen. Entdecken Sie doch
einmal die schöpferischen Aspekte des Humors und nutzen Sie ihn für
Ihre Kreativität.