Die bekannteste Assoziationstechnik ist das Brainstorming

Durchführung

in einer Gruppe zwischen 6 und 8 TeilnehmerInnen mit unterschiedlichen Vorkenntnissen. Das Problem ist klar benannt, ein Gruppenmitglied schreibt Ideen mit, alle anderen sagen, was ihnen zu diesem Thema einfällt. Während des Brainstorming gibt es keine Diskussion und Kritik. Die Ideen anderer TeilnehmerInnen können weiterentwickelt werden. Nach 20 Minuten werden die gesammelten Einfälle ausgewertet und besprochen. Folgende Fragen sollten beantwortet werden: Läßt sich die Idee sofort umsetzen? Wie weit muß die Idee ausgebaut werden? Kann die Idee überhaupt umgesetzt werden?

Vorteil des Brainstorming

eignet sich sehr gut für Gruppenprozesse und Lösungen eines klar definierten Problems. Nachteil

ist nichts für sehr schüchterne TeilnehmerInnen und wenig geeignet für umfangreiche Problemstellungen.

Brainstorming für Einzelpersonen

Benennen Sie die Frage, für die Sie eine Lösung haben möchten. Nehmen Sie sich 15 bis 20 Minuten Zeit und notieren Sie, ausgehend von einem Begriff, Ihre Gedanken. Haben Sie einen Begriff gefunden, schreiben Sie den nächsten auf usw., bis Sie ca. 20 bis 50 Wörter haben. Schreiben Sie alles auf, ohne es zu bewerten und zu kritisieren. Lassen Sie eine gewisse Zeit verstreichen, bevor Sie zu jedem Wort eine Lösung entwickeln

Beispiel - Sie sind beruflich sehr im Streß

  • Wort : STRESS
  • Assoziation zu Streß: VIEL ARBEIT, Assoziation zu viel Arbeit: KEINE FREIZEIT - IMMER MÜDE - SCHLECHTE ERNÄHRUNG - KEINE ZEIT - ARBEIT BLEIBT LIEGEN.
  • Zu VIEL ARBEIT könnte Ihnen einfallen, ob sich das Arbeitsvolumen durch mehr Personal bzw. Auftragsvergabe reduzieren ließe; zu KEINE FREIZEIT, ob Sie sich feste Zeiten für Hobbies, Sport etc. setzen.
Es geht an dieser Stelle nicht darum, die Ideen in die Tat umzusetzen. Ziel dieser Technik ist, über die gewohnten Lösungsmöglichkeiten hinauszudenken.

Übung

Sie haben ein Gespräch bei der Bank, die Ihnen einen Kredit bewilligen soll. Sie werden sicher nach Sicherheiten und Zahlungsmodalitäten, nach Schwächen und Stärken Ihres Unternehmens gefragt. Welche Fragen könnte Ihnen die Sachbearbeiterin, der Sachbearbeiter konkret stellen?

 

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