Bewährt haben sich für die Vermittlung von Soft Skills
computergestützte, interaktive Lernprogramme, bei denen die
Wissensvermittlung am Computer stattfindet. Alles, was man dazu benötigt,
ist eine CD-ROM mit dem jeweiligen Lernprogramm. Noch anwendergerechter
ist es, das Programm im betriebseigenen Intranet allen Mitarbeitern
zugänglich zu machen.
Die Vorteile: Lernen wann, so lange und so oft man möchte, denn
der Arbeitsplatz wird auch zum "Ausbildungsplatz". Vor allem
in kleinen und mittelständischen Betrieben, in denen die Weiterbildungsetats
mehr denn je nur noch kostengünstige, effektive Maßnahmen zulassen,
wird diese Form der Aus- und Weiterbildung in Zukunft eine große Rolle spielen.
Entscheidender Aspekt ist es, dem Anwender neue Verhaltensmuster
interaktiv erlebbar werden zu lassen, d.h. er ist in das Training involviert,
arbeitet aktiv mit und lernt so am schnellsten. Videobeispiele aus dem
Berufsalltag, Sound und Animationen sichern zusätzlich den Lernerfolg.
Und wer das Programm absolviert hat, besitzt ein interaktives Nachschlagewerk,
wo bestimmte Inhalte jederzeit wieder abrufbar sind.
Vor allem in Kombination mit Seminaren kommen die Vorteile von interaktiven
Lernmedien erst richtig zum Tragen: Fast jeder von uns kennt die Situation
in Seminaren: Von zwei Schulungstagen sind eineinhalb mit Theorie
"besetzt", die Praxis bleibt oftmals auf der Strecke. Die Teilnehmer gehen
aus dem Seminar und erinnern sich nach 2 Wochen nur noch kaum an die vermittelten
Inhalte.
Zweck interaktiver Lernsysteme ist es, den Theorieblock aus dem
Seminar zu nehmen, indem sich die Teilnehmer diese Wissensinhalte bereits
vorher mit dem Lernprogramm aneignen. Im Seminar kann der Trainer dann
einen einheitlichen Wissensstand aller Teilnehmer voraussetzen und die
Theorie von Soft Skills in der Praxis trainieren. Der Vorteil: Die Dauer
der Seminare wird kürzer und die Wissensvermittlung erfolgt
wesentlich effektiver.
Rudolf Vogler, Qualification Network GmbH,