Hauptlernziel von Self Science ist, den Kindern bewusst
zu machen, dass sie Einfluss auf ihr Leben haben, es aktiv
mitgestalten und verbessern können. Sie sollen lernen mit Problemen
und Schwierigkeiten produktiv anzugehen und für ihre Rechte
einzutreten ohne Gewalt anzuwenden.
Im Idealfall werden auch die Eltern in die emotionale Erziehung
eingewiesen. In Kursen und Programmen können sie lernen, sich besser
auf die emotionalen Konflikte ihrer Sprösslinge einzustellen und den Self Science Lehrplan zuhause zu ergänzen.
Da die emotionale und die biologische Entwicklung in starker
Abhängigkeit
zueinander stehen, werden die Lektionen stets der entsprechenden Entwicklungsstufe
angepasst. Altersbedingte Unterschiede der Gefühlswelt werden in quantitativer
(die Bandbreite und Intensität der Gefühle wachsen mit zunehmendem
Alter) und in qualitativer Hinsicht berücksichtigt.
Zur Konfliktbewusstwerdung- und bewältigung sind besonders
Rollenspiele
geeignet. Situationen in der Schule, zuhause oder auf der Straße
werden (nach)gespielt und analysiert. Aber auch ganz reale
persönliche
Krisen der Schüler werden zu Lektionen, im Rahmen der (Aus)bildung
der emotionalen und sozialen Kompetenz.
Die Deutung der Körpersprache ist ein Hauptpunkt bei der
Schulung der Emotionen. Spielerisch lernen die Kinder Gestik und
Mimik
ihrer Mitmenschen zu verstehen und ihre eigenenen Gefühle auf nonverbaler
Ebene besser zu äußern.
Gezeigt werden Bilder von Menschen mit zornigem, ängstlichem, glücklichem,
traurigem, erstauntem und angewidertem Gesichtsausdruck. Bei jeder Ausdrucksart
dieser sechs grundlegenden Emotionen werden die Veränderungen
der Gesichtsmuskulatur genau studiert und nachgespielt.