Das Outsourcing gewinnt nicht nur zunehmend an Bedeutung, sondern
ist für einige Wirtschaftsbereiche, speziell im tertiären Sektor,
mittlerweile fast unerlässlich geworden. Spezialisierung und
Globalisierung
sind die zwei Hauptgründe für Outsourcing, das letztendlich ganz
einfach als Rationalisierungsmaßnahme betrachtet werden kann.
Aus der Rede des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie
Dr.
Werner Müller anläßlich der Eröffnung der Internationalen
Automobilausstellung 1999 in Frankfurt (Main), zitieren wir wie folgt:
"Im weltweiten Maßstab ist zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit
und zur Erhöhung der Wertschöpfung ein zunehmender ”outsourcing”-Prozeß
zu verzeichnen. Damit eröffnen sich neue Absatzchancen außerhalb des eigenen Unternehmens.
Ich bin mir bewußt, dass dieser Prozeß seitens der Arbeitnehmerschaft
mit einigem Unbehagen gesehen wird. Auch hier gilt es deshalb, Ängste
abzubauen. Das Outsourcing scheint jedoch in vielen Fällen die Wettbewerbsfähigkeit
im Kernbereich der Unternehmen zu stärken.
Durch die Globalisierung wird generell deutlich, dass nur solche Unternehmen
langfristig eine Überlebenschance und damit auch Beschäftigung
haben, die verfügbare Rationalisierungspotentiale ausschöpfen."
Wie die Ängste und Befürchtungen der Arbeitnehmerschaft
abgebaut werden können ist bedauerlicherweise kaum irgendwo nachzulesen.
Wir empfehlen den offenen Umgang mit ,
denn nichts ist beängstigender als Ungewissheit.
Für Arbeitgeber und Unternehmer überwiegen die Vorteile
des Outsourcing ganz klar:
Das wirtschaftliche Phänomen des Outsourcing gewinnt erst jetzt an
Fahrt und wird die deutsche und europäische Marktwirtschaft noch ein
ganze Weile in Atem halten. Unternehmer, die am Ball bleiben wollen, sollten
sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen und reflektieren, ob und
wie sie Outsourcing in ihrem Unternehmen angewandt werden kann.