Die Inhalte von Vorstellungsgesprächen variieren natürlich
und sind von vielen Faktoren, hauptsächlich von der zu besetzenden
Position
abhängig. Ablauf und Struktur können grob in sieben
Phasen eingeteilt werden.
Verlauf und emotionale Qualität der Gespräche
hängen sowohl von den einzelnen Gesprächspartnern und deren Befindlichkeit,
als auch vom Zusammenspiel, dem Agieren und Reagieren der Gesprächsteilnehmer
Bevor wir gleich in Phase 1 einsteigen, möchten wir noch kurz eine
"Banalität" ansprechen. Sagen Sie nicht nein, wenn man Ihnen etwas
zu
trinken anbietet. Keine falsche Schüchernheit: ein Vorstellungsgespräch
kann durchaus 2-3 Stunden dauern und Sie werden viel reden müssen,
da kann ein Wasser dem Austrocknen des Mundes entgegenwirken (zu
dieser Gelegenheit besser ohne Kohlensäure, aber nicht nörgeln
wenn's nur "mit" gibt).
Phase 1:
Zur
Begrüßung gibt's ein bisschen
Smalltalk.
Man erkundigt sich nach Befindlichkeit der Gesprächspartner, wobei
die Bewerber normalerweise im Mittelpunkt stehen. Fragen wie "Wie war Ihre
Reise?", "War es schwer uns zu finden?" und "Wie war der Verkehr?"
lockern
die
Atmosphäre ein wenig auf und geben dem
Bewerber
Gelegenheit noch einmal zu verschnaufen.
Als Bewerber sollten Sie, bei aller Lockerheit, auch daran denken, dass
während dieser Einleitungsphase der so berühmte "erste
Eindruck" entsteht. Viele Personalentscheider sind davon überzeugt,
dass sie schon während der ersten Gesprächsminuten beurteilen
können, ob Sie in das Unternehmen passen oder nicht.
Tipps:
Gerade in der einleitenden Phase ist es wichtig, dass Sie sich natürlich
verhalten. Jetzt dürfen Sie auch noch kurz erwähnen, dass
Sie ein bisschen nervös sind, das tut Ihrem Auftreten
bestimmt keinen Abbruch und bringt Sie auf eine "natürliche" und somit
leichter zugängliche Gesprächsschiene.
In dieser Anfangsphase haben Sie die beste Möglichkeit sich auf
ein natürliches Auftreten "einzuspielen". Machen Sie Ihre Stimme,
Gestik und Mimik schon mal warm für das bevorstehende Gespräch.