Im Rahmen der infoquelle-Aktion "Fragen zur Internet World"
hat , Webdesignerin und als solche natürlich auch Expertin
auf diesem Gebiet, sich mit Fragen zum Thema Webdesign auseinandergesetzt.
In den Antworten finden Sie viele nützliche Tipps
zur Gestaltung von Internetseiten.
Frage 1: Wie groß darf/kann eine einzelne Webseite
sein?
Antwort: Die Größe einer Seite ist abhängig
von der Menge und Art der Inhalte, die präsentiert werden.
Will man z.B. eine Fotogalerie zeigen, ist die Seite von
der Datenmenge her immer größer als bei der reinen
Textdarstellung.
Diese Datenmengen lassen dadurch etwas abfangen, daß man auf der
Seite anfangs nur kleine Bildausschnitte zeigt. Erst beim Anklicken
dieser Ausschnitte wird das ganze Bild heruntergeladen. Die Bilder
sollten dabei möglichst nicht größer als 12-16 KB
sein.
Um Bilder so stark zu komprimieren, benötigt man ein professionelles
Bildbearbeitungsprogramm
wie z.B. Photoshop, das wesentlich bessere Komprimierungsmöglichkeiten
ohne Qualitätsverlust hat, als Freeware-Programme.
Die Seite selbst sollte die Größe von ca. 50 KB
nicht überschreiten. Zu beachten ist dabei, dass in der Datenmenge
der Seite die Datenmenge der Bilder und Grafiken NICHT enthalten
ist. Sie kommt also beim Laden der Seite aus dem Internet
noch dazu.
Frage 2: Welche Bildformate sind empfehlenswert?
Antwort: Im Internet sind nur zwei Bildformate zulässig,
nämlich gif-Dateien und jpg-Dateien. Grafiken, die viele
gleichfarbige Flächen und Schriftzüge, die
als Überschriften oder Buttons angelegt sind, werden als gif-dateien,
Fotos
und Bilder mit vielen Farben und Farbübergängen werden besser
als jpg-Dateien gespeichert.
Professionelle Programme wie Photoshop bieten dabei gute Möglichkeiten
zur Komprimierung, um selbst große Bilder zu erträglichen Datenmengen
zu verkleinern, ohne dass die Qualität darunter zu sehr leidet.
Frage 3: Wieviele Plugins kann man den Nutzern
zumuten?
Antwort: Grundsätzlich nicht die allerneuesten!
Nicht jeder hat Zeit und Lust, sich immer die neuesten Plugins herunterzuladen,
sondern arbeitet lieber mit denen, die auf dem eigenen Rechner problemlos
laufen. Und nicht jeder mag es, wenn Töne und Musik abgespielt werden.
Zum "Allgemeingut" gehören inzwischen die Flash-Plugins,
die automatisch mit den Browsern Netscape und Internet Explorer
ausgeliefert werden. Trotzdem sollte auch immer eine Seitenversion
angeboten werden, die ohne Plugin auskommt.