Content Management bedeutet in erster Linie Erstellung/ Generierung
und Verwaltung von digitalen Inhalten, die über das Internet
(oder Intranet/Extranet) publiziert werden. Content Management System
nennt man die Software, mit deren Hilfe dies bewerkstelligt werden
kann. Andere Bezeichnungen für Content Management Systeme sind Redaktionssysteme
oder Produktionssysteme
Wie in den meisten Anwendungsbereichen
ist die Software auch hier mittlerweile so leicht zu bedienen, dass selbst
"technisch unbegabte" Nutzer, also Menschen wie ich und (vielleicht)
Sie, Inhalte jeglicher Form "ins Netz setzen" können. Mindestens ebenso
einfach ist die Aktualisierung der Inhalte.
Bedauerlicherweise geht die zunehmende
Vereinfachung der Content Management Tools mit einem immer komplizierteren
"Unterbau" einher. Eine Entwicklung, die in allen Bereichen der
digitalen
Welt zu beobachten ist
Proportional zur vielgepriesenen "Nutzerfreundlichkeit"
steigt jedoch auch das Ausmaß der Abhängigkeit der Nutzer/
Anwender von Entwicklern/ jeweiligen Experten. Funktioniert etwas nicht,
ruft man erst einmal "die Technik" an, Fehler selbst auszubügeln wird
immer schwieriger.
Wer braucht Content Management?
Die Versuchung diese Frage mit einem
"einfach jeder" zu beantworten ist groß. Vor ein paar Jahren waren
es vor allem Verlage, die an CM Systemen tüftelten, um ihre
Inhalte im WWW zu publizieren, "Offline-Inhalte" webfähig zu
machen.
Heute kann man sagen: wer eine größere Website betreibt,
kommt ohne ein Content Management System nicht mehr aus. Tausende von Seiten
und verschachtelte Verzeichnisstrukturen machen effizientes Arbeiten ohne
die entsprechende Software fast unmöglich.
Selbst private Homepages, die mit
den Fotos vom letzten Urlaub auf Lanzarote und Aufzählungen von Hobbies
erfreuen, werden immer häufiger mit professionellen CMS-Angeboten,
wie beispielsweise CM4all erstellt.